Rezension: Richard Laymon – Der Keller

Richard Laymon – Der Keller

Verlag: Heyne Hardcore
Seitenanzahl: 1231
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3453433519
Preis: 15,99€
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Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Die Reihe:
1. Der Keller
2. Die Tür

Inhalt:

Man nennt es das „Horrorhaus“, denn vor Jahren hat es hier eine ungeklärte Mordserie gegeben. Inzwischen ist es eine Touristenattraktion, täglich besucht von zahllosen Neugierigen. Doch dann gibt es einen neuen Mord. Und noch einen. Und nach und nach stellt sich heraus, dass dies kein gewöhnlicher Killer ist – dass im Keller des Hauses eine Kreatur lebt, die alles andere als menschlich ist. Und sie fängt gerade erst an…

Meine Meinung:

Ich mag die Bücher von Richard Laymon wirklich sehr gerne, daher war ich auch sehr auf diesen Wälzer von ihm gespannt.

Das Buch beinhaltet die ersten drei Teile der Beasthouse-Reihe: Im Keller, Das Horrorhaus und Die Mitternachtstour.

Die erste Geschichte “Im Keller” ist die kürzeste der drei Geschichte und ist übrigens auch das Debüt des Autors. Die Geschichte ist der Einstieg in die ganze Reihe und daher beginnt das Buch mit einigen Erklärungen. Laymon verwendet hier auch wieder einige Sexszenen, die nicht für jeden etwas sind. Da hier für viele eine Grenze überschritten wird. Da die Szenen aber eher emotionslos geschrieben wurde, hat mich dies nicht gestört.

Die zweite Geschichte “Das Horrorhaus” ist etwas länger als die erste. Hier trifft man auf neue Charaktere, die sich mit dem Horrorhaus beschäftigen. Hier geht es mehr zur Sache und es fließt mehr Blut. Außerdem fand ich diesen Teil der Geschichte deutlich spannender als noch seinen Vorgänger.

Die dritte Geschichte “Die Mitternachtstour” ist mit Abstand die längste Geschichte. Diese Geschichte ist noch brutaler und blutiger und enthält deutlich mehr Sex als seine Vorgänger. Der Fokus liegt hier auch noch  mehr auf den Charakteren. Laymon beschreibt sie, stellenweise auch sehr ausführlich, sodass man sich ein gutes Bild von ihn machen kann und manche am Ende wirklich hasst. Das Ende wird mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

Fazit:

“Der Keller” ist für mich ein gutes Buch von Laymon, das sich mit jeder Geschichte steigert. Jede Geschichte ist spannender und blutiger als sein Vorgänger. Ein Buch, das wirklich Spaß zu lesen macht, mich aber nicht zu 100% vom Hocker reißen konnte.

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