Rezension: Neal Shusterman – Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman – Scythe – Die Hüter des Todes

Verlag: Sauerländer
Seitenzahl: 528
Format: Gebunden
ISBN: 978-3737355063
Preis:
19,99€
Übersetzung: Pauline Kurbasik, Kristian Lutze
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Der Autor:

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet. In Deutschland liegt bisher seine »Vollendet«-Serie vor. Mit »Scythe – Die Hüter des Todes« startet Shusterman eine neue Trilogie über den Preis der scheinbar perfekten Welt.

Die Reihe:

1. Scythe – Die Hüter des Todes
2. Scythe – Der Zorn der Gerechten (14.03.2018)

Inhalt:

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten …

Meine Meinung:

https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=wwwlenasweltd-21&l=li3&o=3&a=3791500325Ich gehöre zu den wenigen, die die Vollendet Reihe von Neal Shusterman nicht wahnsinnig gut fanden. Dennoch wollte ich Neal Shusterman unbedingt noch eine Chance geben, vor allem weil sich dieses Buch so unglaublich gut anhörte.

Ich habe angefangen das Buch zu lesen und mir war ziemlich schnell klar, dass das Buch richtig gut wird. Der Anfang ist schon sehr vielversprechend und ich war ab dem ersten Satz in der Geschichte gefangen. Dies lag unter anderem an dem grandiosen Schreibstil von Neal Shusterman. Er schreibt sehr rasant, dabei aber auch sehr kühl und sachlich. Was für mich die Geschichte nur noch erschreckender gemacht hat. Man muss den Schreibstil mögen, ein Blick in die Leseprobe lohnt sich hier. Ich mag den Schreibstil nicht nur, sondern ich liebe ihn!

Was mich aber noch mehr begeistern konnte, ist die Idee hinter der Geschichte. Im ersten Moment hört sich das sehr gut an, dass man nicht mehr sterben kann. Doch wenn man näher darüber nachdenkt, kommen einem Begriffe wie Überbevölkerung in den Sinn und dafür sind die Scythes da. Ich finde die Idee großartig und auch erschreckend.

Wie Neal Shusterman die Scythes gestaltet hat, hat mir sehr gut gefallen. Man lernt sie kennen und merkt, dass es auch hier nicht nur schwarz und weiß gibt. Die Charaktere der Scythes fand ich sehr interessant, weil ich hier mit Vorurteilen dran gegangen bin.

Aber nicht nur die Entwicklung aller Charaktere war spannend, sondern auch das ganze Buch. Es gab so viele Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Ich war stellenweise einfach nur geschockt und das macht ein grandioses Buch für mich aus.

Fazit:

“Scythe – Die Hüter des Todes” ist für mich definitiv ein Jahreshighlight! Der Schreibstil war grandios, die Idee ist einzigartig und die Spannung ist einfach nur Hammer! Diese Buch ist einfach nur grandios und man sollte es einfach lesen!

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