Rezension: Edward Lee – Totenlust

Edward Lee – Totenlust

Totenlust

 

Verlag: Festa Verlag/ Horror & Thriller
Seitenanzahl: 576
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-86552-635-9
Preis: 13,99€
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Der Autor:

Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D. C.). Nach Stationen in der U.S. Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen.
Er lebt heute in Florida und hat mehr als 45 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror.

Festa warnt ausdrücklich: Edward Lees Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Inhalt:

Zuerst verschwindet ein Sarg samt Leiche, dann ein Mädchen, das im Rollstuhl sitzt … Und das ist erst der Anfang des Grauens.
Welcher Teufel sucht die kleine Stadt Tylersville in Maryland heim?

Edward Lees erster Roman von 1988: GHOULS. Ein nahezu klassischer Mystery-Thriller.

Meine Meinung:

Die Bücher von Edward Lee mag ich echt gerne und als ich gehört habe, dass “Totenlust” sein erstes Buch ist, musste ich es natürlich lesen und war unglaublich gespannt, wie es mir gefallen wird.

Wenn man das Buch anfängt zu lesen merkt man ziemlich schnell, dass hier ein anderer Edward Lee schreibt. Seine andere Bücher sind rasant und vor allem sehr schnell blutig und brutal. Bei diesem Buch bleibt das viele Blut und die Ekelszenen aus. Natürlich gibt es auch solche Szenen, aber längst nicht in dem Umfang und in der Brutalität, wie man es von ihm gewohnt ist.

Außerdem sind die anderen Bücher von Edward Lee selten langweilig. Leider gab es hier aber langatmige Stellen. Vor allem im Mittelteil fehlte mir Spannung. Zum Ende hin wurde es wieder besser und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, sondern musste unbedingt wissen, wie es ausgeht.

Die Idee des Buches hat mir richtig gut gefallen. Sie erinnert an ein klassisches Horrorbuch, was für Lee auch ungewöhnlich ist, mir aber sehr gut gefallen hat.

Einen Fokus legt der Autor in diesem Buch auf die Charaktere, die ich super fand. Sie sind ungewöhnlich und haben mehr Tiefgang, als ich das erwartet hatte.

Fazit:

Bei “Totenlust” von Edward Lee merkt man, wie sehr Lee sich entwickelt hat. Das Buch unterscheidet sich sehr von seinen anderen Büchern. Es ist weniger brutal und blutig, sondern geht in die Mystery Richtung. Für Lee Fans ein echtes Muss und alle die seine Bücher sonst nicht so mögen, sollte sich Totenlust definitiv anschauen.

 

 

1 thought on “Rezension: Edward Lee – Totenlust”

  1. Entwicklung ist immer gut (sofern man sie auch erkennt). Ich hab das Buch noch vor mir und erwarte jetzt auch kein perfektes Werk, aber so Erstlingswerke reizen mich immer wieder, da man dort schon den Stil erkennt :3

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