Rezension: Edward Lee – Bighead

Edward Lee – Bighead

Bighead

Verlag: Festa Verlag | Horror & Thriller
Seitenzahl: 352
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-86552-161-3
Preis:
13,95€
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Der Autor:

Edward Lee (geboren 1957 in Washington, D. C.). Nach Stationen in der U.S. Army und als Polizist konzentrierte er sich lange Jahre darauf, vom Schreiben leben zu können. Während dieser Zeit arbeitete er als Nachtwächter im Sicherheitsdienst. 1997 konnte er seinen Traum endlich verwirklichen.
Er lebt heute in Florida und hat mehr als 45 Romane geschrieben, darunter den Horrorthriller Header, der 2009 verfilmt wurde. Er gilt als obszöner Provokateur und führender Autor des Extreme Horror.

Festa warnt ausdrücklich: Edward Lees Werke enthalten überzogene Darstellungen von sexueller Gewalt. Wer so etwas nicht mag, sollte die Finger davon lassen. Für Fans dagegen ist Edward Lee ein literarisches Genie. Er schreibt originell, verstörend und gewagt – seine Bücher sind ein echtes, aber schmutziges Erlebnis.

Bighead wurde das »most disturbing book« genannt, das jemals veröffentlicht wurde. Mancher Schriftsteller wäre über solch eine Einordnung todunglücklich, doch nicht Edward Lee – er ist stolz darauf.

Inhalt:

Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die »Welt da draußen«, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat …

Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen.

Meine Meinung:

Edward Lee ist ein Autor, den ich gerne mag. Er gehört zwar nicht zu meinen Lieblingsautoren, aber seine Bücher machen doch immer wieder Spaß zu lesen. Deswegen musste ich natürlich sein beliebtestes Buch „Bighead“ lesen und ich war unglaublich gespannt darauf, ob es mir so gut gefallen wird, wie allen anderen.

Das Buch startet direkt ziemlich heftig. Wer sehr zartbesaitet ist, gerade was Kinder angeht, der sollte auch kein Blick in die Leseprobe werfen, denn direkt der erste Satz hat es in sich. Edward Lee schreibt immer sehr brutal, blutig und ekelhaft und genau das hat er hier auch wieder gemacht und zwar nicht wenig. Für Einsteiger in das Horrorgenre ist dieses Buch denke ich nichts, da es hier sehr krass zugeht.

Das Buch ist aber nicht nur brutal, sondern auch unglaublich spannend. Ich wusste lange nicht auf was die Geschichte hinauswill, doch gerade zum Ende gab es unglaublich viele spannende Stellen, die viel Spaß gemacht haben. Es gab überraschenden Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.

Die Charaktere der Geschichte haben nicht besonders viel Tiefgang, aber das erwarte ich hier auch nicht. Hier erwarte ich Charaktere, mit denen ich mitfiebern kann und das konnte ich. Besonders ist hier Charity, die für mich auch die größte Überraschung darstellte.

 

 

 

Fazit:

„Bighead“ von Edward Lee verdient zu Recht die vielen positiven Meinungen. Es hat einen super Schreibstil, ist sehr brutal und auch spannend. Ein tolles Buch aus dem Horrorgenre!

 

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