Rezension: Caroline Brinkmann – Die Perfekten

Caroline Brinkmann – Die Perfekten


Verlag: One
Seitenzahl: 608
Format: Gebunden
ISBN: 978-3846600498
Preis:
18,00€
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Die Autorin:

14 wurde Caroline Brinkmann von Lovelybooks- Lesern zur “Besten Debütautorin” gewählt.

Caroline Brinkmann (“Cari”) verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit mit dem Veranstalten von Schnecken-Rennen. Eine heikle Angelegenheit! Meistens liefen die Schnecken in die falsche Richtung oder schliefen auf halber Strecke ein. Schnecken auf der ganzen Welt können wieder aufatmen, denn Brinkmann hat seit einigen Jahren ein neues Hobby gefunden: Bücher!

Nun verbringt sie ihre Freizeit mit dem Schreiben von Geschichten. Neben ihrer Autorentätigkeit, ist Brinkmann Gründerin des “Tintenfeder-Autorenportals”, welches junge Autoren über die Verlagsbranche aufklärt.

Inhalt:

Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!

Meine Meinung:

Ich hatte nach langer Zeit mal wieder unglaubliche Lust auf eine Dystopie und bin bei meiner Suche danach auf dieses Buch gestoßen. Da es von einer deutschen Autorin war ich noch gespannter auf die Geschichte, da ich gespannt war, was wir deutschen denn in dem Genre schreiben.

“Die Perfekten” ist abwechselnd aus der Sicht von Rain und von Lark geschrieben in der dritten Person. Leider waren hier die Perspektivwechsel nicht gut zuerkennen, da sie mitten im Kapitel waren und auch nicht gesondert gekennzeichnet waren. Das war an der ein oder anderen Stelle leider etwas verwirrend.

Rain war mir von Anfang an sympathisch. Sie war sehr mutig und tough. Im Laufe der Geschichte machte sie allerdings eine Entwicklung, die mir weniger gut gefallen hat – leider. Das genaue Gegenteil war Lark. Mit ihm musste ich mich erst anfreunden, aber dann wurde er immer sympathischer und ich mochte ihn immer mehr.

Die Welt in dem Buch hat mich extrem an die Welt von “Die Tribute von Panem” erinnert. Dieser Vergleich kommt bei Dystopien zwar oft, aber hier hat es mich schon sehr daran erinnert. Anstelle von Distrikten gibt es hier Zirkel und es gibt ein Zirkel der sich abhebt und mich sehr an das Kapitol erinnert hat. Ich stehe dieser Weltengestaltung sehr zwiegespalten gegenüber. Denn auf der einen Seite sind viele Dystopien ähnlich wie Panem, aber hier waren die Parallelen schon sehr ähnlich.

Die Spannung in dem Buch war okay. Es gab gerade in der ersten Hälfte viele Wendungen und vor allem viele Wendungen mit viel Potential. Aber leider hat die Autorin Caroline Brinkmann das Potential nicht ganz genutzt. Ich empfand die Geschichte zwar nicht als langweilig, aber man hätte auf jeden Fall mehr aus der Geschichte holen können.

Fazit:

“Die Perfekten” von Caroline Brinkmann ist zwar eine gute Dystopie, aber keine die mich komplett umgehauen hat. Als Dystopiefan sollte man sich die Geschichte aber definitiv näher anschauen.


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