Verlagsvorstellung Voodoo Press – Interview

Hallo zusammen!

es geht weiter mit der Verlagsvorstellung zum Voodoo Press.

Damit ihr den Verlag näher kennen lernt habe ich ein Interview mit Michael Preissl geführt. Viel Spaß damit.
Mögen Sie sich und ihre Tätigkeit einmal kurz vorstellen, damit alle wissen, wer Sie sind?
Ich heiße Michael Preissl und betreibe seit 2009 zusammen mit meiner Frau den auf die Genres Horror, Mystery, Thriller, Sci-Fi und Bizarro-Fiction ausgelegten Verlag Voodoo Press. Mittlerweile können wir stolz auf über 60 gedruckte Ausgaben und etwas mehr digitale Ausgaben zurückblicken.

Wieso verlegen Sie Horror, Fantasy und Science-Fiction?

Weil das für mich die spannendsten Genres sind, wobei ich mir gar nicht mehr so sicher bin, ob man diese Genres überhaupt so trennen kann. In sehr vielen Filmen und Büchern verschmelzen diese ja förmlich.

Was ist für Sie das besondere am Horrorgenre?

Es ist sehr abwechslungsreich und breitflächig. Das Genre fängt bei klassischen Spukgeschichten an und geht hin bis zu extreme Horror. Und wie zuvor schon erwähnt, gibt es wirklich noch eine klassische Abgrenzung zu anderen Genres?

Kann man überhaupt noch geschockt werden, wenn man so viel Horror liest?

Zum Glück kann man noch geschockt werden  Selbst wenn die Handlung vielleicht nichts Neues ist, kann die Umsetzung durchaus immer wieder überraschen.

Was macht für Sie guter Horror aus?
Guter Horror muss ideenreich sein. Die Handlung und Umsetzung ist wichtig. Wenn das gegeben ist, ist es für mich guter Horror.

Gibt es für Sie No-Gos in Büchern?
Wenn die Handlung diskriminierend oder rassistisch ist.

Was mögen Sie an Ihrer Arbeit am liebsten?
Eigentlich alles, außer administrative Dinge, zu denen ich die Einmeldung von Titeln zähle, ständige Kontrolle der Onlineshops etc.

Auf was dürfen wir uns in der nächsten Zeit freuen?
Auf alles, andernfalls würde es ja fast bedeuten, dass wir Titel bringen, auf die man sich nicht freuen darf 

Hat man privat überhaupt noch Lust auf Bücher oder verbindet man das dann sehr mit der Arbeit?
Klar, mit dem Lesen habe ich ja mein Hobby sozusagen zum Beruf gemacht. Aber ich lese anders, wachsamer, da ich ja immer wieder auf Ausschau nach neuem Material bin.

Wie entstehen bei Ihnen die Cover? Auf was achtet man?
Lesen ist ja Kopfkino und so entstehen auch die Ideen für unsere Cover. Manche Szenen lassen sich grafisch gut umsetzen. Bei unseren Covern achten wir darauf, dass sie den Inhalt wiederspielen, aber gleichzeitig nicht zu viel über die Handlung verraten. Sie sollen neugierig machen, schließlich sind sie ja neben der Inhaltsangabe der Auslöser, warum man ausgerechnet zu diesem Buch oder jenem Buch greift. Ab und an hören wir auch von unseren Lesern, dass wir mit unseren Covern den Inhalt genau getroffen haben, was uns natürlich sehr freut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.