Verlagsvorstellung Heyne fliegt – Interview Alexandra Pilz

Hallo zusammen!


Ich habe euch gestern die Bücher von Alexandra Pilz “Zurück nach Hollyhill” und “Verliebt in Hollyhill” vorgestellt, den Beitrag dazu findet ihr hier

  

Die Autorin hat sich für ein Interview zur Verfügung gestellt, worüber ich sehr dankbar bin.

1. Wie kam es zu der Hollyhill-Reihe? Woher haben
Sie die Idee?

Pilz: Woher
die Idee genau kam, lässt sich im Nachhinein schwer sagen, aber inspiriert hat
mich auf jeden Fall eine TV-Serie, die ich in den Neunziger Jahren unheimlich
gern gesehen habe: „Ausgerechnet Alaska“ hieß die und handelte von einem Arzt
aus der Großstadt, der in einem winzigen Kaff in Alaska sein Studiendarlehen
abarbeiten sollte. Seither ist so ein überschaubarer Ort mit liebenswerten,
skurrilen Bewohnern ein absolutes Highlight für mich, wann immer ich eine
solche Geschichte im Fernsehen oder im Kino sehe oder ein Buch darüber lese.
Die „Hollyhill-Reihe“ sollte der Stoff sein, den ich selbst gern lesen möchte. Und
natürlich darf dabei die Liebesgeschichte nicht zu kurz kommen. Habe ich schon
die Liebe erwähnt? 😉

2. Hollyhill ist ein kleines Dorf in England.
Wieso gerade in England?
Pilz: Ich
liebe England einfach, insbesondere den Süden, insbesondere das Dartmoor (okay,
die Küste auch – aber das Moor …). Wer dort einmal hineingeraten ist, merkt
sofort den Unterschied: Alles ist auf einmal stiller, der Nebel ist dichter,
die Bäume sind saftiger, dazu die wilden Ponys und die Steinformationen, um die
der Wind nur so pfeift. Das ist ein wirklich mystischer Ort, ideal für magische
Geschichten.
3. Was ist für Sie das Schönste
am Schreiben?
Pilz:
Dorothy Parker hat gesagt: „I hate writing, I love having written“, und
irgendwie kann ich das nachvollziehen. Ich hasse das Schreiben nicht, aber ich
empfinde es durchaus als ziemlich harte und anstrengende Arbeit. Das  Gefühl danach allerdings, wenn eine Seite,
eine Szene oder ein Kapitel tatsächlich geglückt ist und so, wie ich mir das
vorgestellt habe, ist unübertroffen. Ich liebe das. Geschichten erfinden, sie
aufschreiben (auch wenn das oft der anstrengende Teil ist ;-), und dann
möglichst viele Leser damit begeistern.
4. Gibt es schon weitere Pläne für Bücher
nach Hollyhill?
Pilz: Und
ob! Ich habe bereits ein Buch fertiggeschrieben, das allerdings kein Jugendbuch
ist, sondern Erwachsenenbelletristik, und unter einem Pseudonym erscheint. Mehr
werde ich dazu zeitnah zur Veröffentlichung bekanntgeben, die für 24. Mai
geplant ist – bei Facebook oder auf meinem Blog gibt es dann weitere Infos
dazu.

5. In welche Zeit würden Sie
gerne einmal reisen? Zukunft oder lieber Vergangenheit?
Pilz: Lieber
in die Vergangenheit. Die Roaring Twenties vielleicht? Diese Zeit mag ich sehr,
deshalb habe ich auch „Für immer Hollyhill“ dorthin platziert.
6. Haben Sie ein Schreibritual?
Pilz: Ich
glaube nicht. Ich arbeite generell an meinem Schreibtisch, nicht in einem Café
oder so. Ich brauche absolute Ruhe, also keine Musik (selbst die Spülmaschine
stört mich). Ich trinke viel Tee und freue mich, wenn die Katze vorbeikommt, um
mich vom Arbeiten abzuhalten.
7. Hat man als Autorin und Journalistin auch
mal Probleme mit Schreibblockaden? Wenn ja, was macht man da? Haben Sie
Tipps?
Pilz: Ich
habe wirklich den Eindruck, Schreibblockaden gibt es nicht. Es gibt gute und
schlechte Tage, aber generell muss man sich einfach hinsetzen, Zweifel und
Lustlosigkeit überwinden, und einfach machen. Schreiben hat unglaublich viel
mit Disziplin zu tun.
8. Wie aufregend war es ein Buch zu veröffentlichen? War es ein
Kindheitstraum von Ihnen?
Pilz: Nein,
es war kein Kindheitstraum, denn so unrealistische Träume hatte ich nicht J. Und
es war ein unfassbar tolles Gefühl: Schon der Moment, in dem mich meine Agentin
unter Vertrag nahm, weil sie an das Manuskript und meine Schreibe geglaubt hat,
war … unwirklich. Als dann Verlage
kamen und mir noch mehr Bestätigung gaben … aber was rede ich hier eigentlich?
Natürlich war das alles überwältigend, nicht zu fassen, unbeschreiblich schön J Ist es
noch. 
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3 Kommentare zu Verlagsvorstellung Heyne fliegt – Interview Alexandra Pilz

  1. Ein sehr sympathisches Interview 🙂 Besonders die Antwort auf die letzte Frage klingt so … ehrlich und menschlich. Klasse.

  2. Ein sehr sympathisches Interview 🙂 Besonders die Antwort auf die letzte Frage klingt so … ehrlich und menschlich. Klasse.

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