Verlagsvorstellung Coppenrath Verlag inkl Interview!

Hallo zusammen!

Es geht weiter mit dem Coppenrath Verlag!

Der Verlag hat seinen Sitz in Münster.
Das Büro des Geschäftsführers.
Gegründet wurde der Verlag 1768 durch die Übernahme des Perrenonschen Hofbuchhandlung von Joseph Heinrich Coppenrath. Bekannt wurde der Verlag durch die Felix Bücher.
 
Zum Coppenrath Verlag gehört auch die Spiegelburg, dort werden u.a. Kinderspiele veröffentlicht.
Mehr erfahrt ihr im Interview, dass ich mit Krystel Klinkert:
1. Zum Coppenrath Verlag gehört auch
“Die Spielburg” wie kam es zu dieser Gründung?
Die
Spiegelburg ist unser Non-Book Segment, das 1992 ins Leben gerufen wurde. Die
Idee, die dahinter steckt ist, eine spielerische Verbindung zum Buchprogramm zu
schaffen. So können Kinder beispielsweise mit dem Teddy, den sie aus einer
Bilderbuch-Geschichte kennen, im realen Leben weitere Geschichten erleben. Und
den Teddy natürlich lieb haben und knuddeln. Mit den Jahren sind um die Bücher
und ihre Helden wie Felix der Hase, Prinzessin Lillifee oder Käpt’n Sharky
immer größere Welten entstanden.
Seit
2006 bündelt die „Spiegelburg Collection“ Non-Books für Erwachsene wie Deko-
und Geschenkartikel oder auch modische Accessoires.
Der
Name „Spiegelburg“ ist übrigens der Mädchenname der Frau unseres Verlegers
Wolfgang Hölker.

2. Nach welchen Kriterien
entscheidet man ob ein Manuskript “angenommen” wird oder nicht?
Da
gibt es verschiedene Kriterien. Das Manuskript muss vor allem zum Programm des
Verlages passen. Dann ist natürlich wichtig, dass Geschichte, Erzähl- und
Schreibstil überzeugen. 
3. Wie viele Bücher beinhaltet
eine Auflage?
Das
ist ganz unterschiedlich. Das können 1.000 sein, aber auch 10.000 oder mehr.

4. Welches Buch sollte man aus Ihrem
Verlag auf jeden Fall gelesen haben? Haben Sie vielleicht einen Geheimtipp?
Eine
schwierige Frage. Denn wir haben sehr viele schöne Bücher. Auf jeden Fall
gelesen haben sollte man aber den Klassiker „Briefe von Felix“.
5. In welchem Buch steckt mehr Arbeit,
in einem Kinder- oder in einem Jugendbuch?
Ganz
eindeutig zu beantworten ist diese Frage nicht. Beim Jugendbuch haben wir es
natürlich mit einem wesentlich höheren Textumfang zu tun, daher dauern hier die
Schreibphase des Autors und das Lektorat in der Regel länger. Allerdings kommt
im Kinderbuch noch die illustrative Ebene dazu, die auch einiges an Planung und
Zeit beansprucht. Ein Kinderbuch lektoriere ich also normalerweise schneller
als ein Jugendbuch, veranlassen dann aber mit dem fertig bearbeiteten
Manuskript einen vorläufigen Satz, mit dem der Illustrator seine Illustrationen
plant. Wir bekommen dann Skizzen, die wir mit dem Text abgleichen und bei denen
wir auch schauen, ob also die Gesamtkomposition im Buch stimmt. Bei einem Buch
wie Flora Flitzebesen gilt es z.B. über 40 Illustrationen zu planen und zu
positionieren.  Auch die finale
Satzkorrektur mit den Reinzeichnungen ist dann aufwendiger als beim Jugendbuch.
Insofern sind Kinderbücher – gerade wenn man eine neue Reihe entwickelt –
mindestens so aufwendig wie ein Jugendbuch. Wenn sich eine Reihe schon
eingespielt hat, geht es meistens schneller.
7. Was mögen Sie an ihrem Beruf am
meisten?

Am
meisten liebe ich an meinem Beruf, dass er so abwechslungsreich und kreativ
ist. 

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