Rezension: Cynthia Hand – Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

Hallo alle zusammen!
 Cynthia Hand – Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks
Autor: Cynthia Hand 
Titel: Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks
Verlag: HarperCollins
Seitenanzahl: 320
Format: Taschenbuch
ISBN: 9783959679817
Preis: 14,99€
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Die Autorin:Die New York Times-Bestsellerautorin Cynthia Hand unterrichtete mehrere Jahre lang Kreatives Schreiben an der Pepperdine University nahe Los Angeles, bevor sie sich hauptsächlich dem Schreiben widmete. Vor kurzem ist sie mit ihrer Familie zurück (…)
Inhalt:
Ein bewegender Roman vom Lieben, Verlieren und Abschiednehmen von Bestsellerautorin Cynthia Hand. Es war der zwanzigste Dezember. Hinter mir lagen genau sechs Monate mit Steven. 183 Tage voller Küsse, bevor die Gleichung sich änderte. Unwiderruflich. Das letzte Mal, dass Lexie glücklich war, war davor. Als sie einen wunderbaren Freund hatte, den Traum, Mathematik zu studieren, und einen Bruder. Tyler. Nun ist sie für die anderen nicht mehr das Zahlengenie, sondern nur noch das Mädchen, dessen Bruder sich umgebracht hat. Um mit der Trauer fertigzuwerden, beginnt Lexie, ihre Gefühle aufzuschreiben. Doch leider ist das Leben keine Gleichung, sonst könnte sie die quälende Ungewissheit auflösen: Tyler hat ihr vor seinem Tod eine SMS geschickt, die sie nicht beachtet hat. Hätte sie alles ändern können? Der Gedanke verfolgt Lexie wie ein Schatten. Bis sie erfährt, was es braucht, um ihr Glück wahrscheinlicher zu machen.
Meine Meinung:

Als ich das Buch in der Verlagsvorschau gesehen habe, stand für mich schnell fest, dass ich es haben muss. Als ich es dann vom Verlag über Blogg dein Buch bekommen habe, habe ich mich natürlich auch dementsprechend gefreut.
Die Thematik des Buches ist sehr erdrückend. Lexie hat ihren Bruder auf einem sehr schlimmen Weg verloren, nämlich durch Selbstmord. Ich fand dies ziemlich interessant. Denn ich glaube, dass es für Angehörige noch schlimmer ist einen Menschen durch Selbstmord zu verlieren, als durch einen “normalen” Tod. Es geht darum, wie Lexie mit der Sache umgeht. Wie ihre Eltern damit umgehen und wie ihre Freunde sie behandeln. Lexie geht mit ihrer Trauer besonders um. Sie sitzt nicht nur in der Ecke und weint, was sie gerne machen würde, sondern sie versucht irgendwie anders damit fertig zu werden.
Anfangs hat sich das Buch leider sehr gezogen. Die Autorin ließ sich eine Menge Zeit mit der Aufklärung um Tys Tod. Ich hätte mir schneller Informationen gewünscht, denn so fehlte es dem Buch total an “Spannung”. Natürlich ist so ein Buch nicht spannend, wie ein Thriller. Aber wirklich fesseln konnte es mich anfangs leider auch nicht. Erst ab ca. der Hälfte hat es mir immer besser gefallen und es konnte mich fesseln.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lexie. Durch Rückblicke, die kursiv geschrieben sind, erfährt man immer mehr über sie und ihre Vergangenheit. Sie ist ein sehr gut in der Schule und hatte immer ein klares Ziel vor Augen. Die Sache mit Ty ändert jedoch eine Menge. Mit ihr bin ich anfangs nicht ganz warm geworden, mochte sie im Laufe der Zeit aber immer lieber.

Fazit:
“Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks” ist ein sehr ergreifendes Buch. Mir war es anfangs leider zu langatmig, mit der Zeit wurde es aber besser. Leider kann ich dem Buch aber nicht mehr als 3 Sterne vergeben.
Danke an Blogg dein Buch und Harper Collins Germany für das Rezensionsexemplar!
Meine Rezensionen erscheinen auch bei AmazonWasliestduLovelybooksGoodreads und Buecher.de

Rezension: Silas Matthes – Miese Opfer

Hallo alle zusammen!

Silas Matthes – Miese Opfer

(Quelle: Oetinger)



Autor: Silas Matthes
Titel:  Miese Opfer
Verlag: Oetinger 34
Seitenanzahl: 192
Format: Gebunden
ISBN: 978-3-95882-014-2
Preis: 9,99€
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Der Autor:

Silas Matthes wurde 1992 in Hamburg geboren und wuchs in einem kleinen Dorf ganz in der Nähe auf. Mit achtzehn Jahren begann er an Texten zu arbeiten, mit zwanzig schrieb er die erste Fassung von „Miese Opfer“. Silas studiert Kreatives Schreiben in Hildesheim und „Miese Opfer“ ist sein Debütroman.

Inhalt: 
Sommerferien. Zwei beste Freunde. Comics, Computerspiele, Musik und Mädchen. Und dann kommt der erste Schultag und bringt das Monster zurück. Wie viel hält man aus, ohne sich zu wehren und wenn man sich wehrt, wie weit geht man? Immer enger windet sich die Spirale der Gewalt.
Authentisch. Literarisch. Ein außergewöhnliches Debüt zum Thema „Mobbing“. Beklemmend realistisch und zugleich witzig und leicht erzählt der 22-jährige Autor eine Geschichte über Peinigung, Macht und Kontrolle. Ein Roman von inhaltlicher und sprachlicher Wucht.

(Quelle: Oetinger)



Meine Meinung:
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, war ich sofort neugierig auf die Geschichte, vor allem da der Autor nur 2 Jahre älter ist, als ich.
Das Buch behandelt ein sehr schwieriges Thema, das Thema Mobbing. Die Freunde Leo und Fred werden ziemlich krass gemobbt. Dabei ist das Ganze aber nicht übertrieben dargestellt, sondern sehr authentisch. Das macht es noch schockierender als es sowieso schon ist. 

Sebastian Dunker, der Mobber, ist ein ziemlich krasser Antagonist. Ich frage mich warum Jugendliche sowas machen und war wirklich schockiert darüber, aber genauso läuft es stellenweise ja leider auch ab.
Leo und Fred sind die typischen Opfer. Sie wissen nicht, warum ihnen das zustößt, sie versuchen es zu verheimlichen und machen nicht alles mit, sondern wollen dem ganze ein Ende setzen, mit allen Mitteln.
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, da ich einfach wissen musste, wie es mit den beiden ausgeht. Ich fand beide Charaktere wirklich sehr sympatisch.
Silas Matthes hat einen sehr eigenen Schreibstil, bei dem ich mir vorstellen könnte, dass er nicht für jeden etwas ist. Daher empfiehlt es sich, sich vorher eine Leseprobe anzuschauen. Ich mochte den Stil aber wirklich gerne, gerade weil er so anders war.

Fazit:
“Miese Opfer” hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen. Es ist ein sehr authentisches Buch über das Thema Mobbing mit sehr authentischen Charakteren. Dennoch glaube ich nicht, dass der Schreibstil für jeden etwas ist. Ich mochte das Buch aber unheimlich gerne und kann es nur weiter empfehlen!