Rezension: Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe

Hallo alle zusammen!
Colleen Hoover – Weil ich Layken liebe

Autor: Colleen Hoover
Titel: Weil ich Layken liebe
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 384
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3423715621
Preis: 9,95€
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Die Autorin:

Colleen Hoovers Erfolgsgeschichte ist beinahe unglaublich: Eigentlich schrieb sie >Weil ich Layken liebe< als Weihnachtsgeschenk für ihre Mutter, aufgrund der guten Resonanz in ihrem Umfeld veröffentlichte sie es dann aber selbst als E-Book – und verkaufte zwei Monate später bereits 200 Bücher am Tag. >Weil ich Layken liebe< landete noch vor >50 Shades of Grey< auf der New-York-Times-Bestsellerliste! .

Inhalt:
Nach dem Unfalltod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück – drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg…

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass meine Erwartungen an das Buch nicht gerade gering. Ich habe bisher nur positives zu der Geschichte gehört und die meisten lieben das Buch einfach. Deswegen habe ich mich auch sehr auf das Buch und die Geschichte gefreut. 
Ich muss sagen, dass ich vom Klappentext her so etwas wie “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” erwartet habe. Als ich dann das Buch anfing zu lesen, musste ich schnell fest stellen, dass es das überhaupt nicht ist, was an sich nicht schlimm ist. Nur ich fand das “Leben” im ersten Moment nicht so schockierend. 
Der Schreibstil der Autorin ist super! Sie packt den Leser und zieht ihn in den Bann. Gerade die Poetry-Slams waren super und auch mal was anderes, so etwas in einem Buch zu finden. Die Kapitel haben zu Beginn immer einen Zitat von einem Song der Avett Brothers, der zum jeweiligen Kapitel passt. Dies fand ich sehr schön und hat dem Buch das gewisse etwas verliehen.

Meine Meinung zu den Charakteren in dem Buch ist eher zwiespaltigen. Layken hat mir unheimlich gut gefallen. Sie ist eine so sympatische Protagonistin, die unheimlich authentisch ist. Ich mochte sie unheimlich gerne. Sowie ihren Bruder. Er ist der süße, lustige und ehrlich kleine Bruder. Ein Bruder zum lieb haben.
Wen ich allerdings nicht so richtig mochte war leider Will. An manchen Stellen hätte ich ihm am liebsten eine geknallt und ihn wachgerüttelt.

Fazit:
Obwohl ich einige Kritikpunkte habe, wie z.B. die Charaktere, konnte mich das Buch wirklich überzeugen! Ich bin mit den falschen Erwartungen an das Buch gegangen, aber es hat mich wirklich begeistert. Es entwickelt einen Sog, sodass man das Buch so schnell wie es geht lesen muss. Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung, für alle, die etwas mit Herz lesen möchten.


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Rezension: Sabine Both – Ein Sommer uns

Hallo zusammen!

Sabine Both – Ein Sommer uns

Autorin: Sabine Both
Titel:  Ein Sommer uns
Verlag: Loewe
Seitenanzahl: 240
Format: Broschiert
ISBN: 978-3785582220
Preis: 12,95€
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Inhalt:
Verena und Tom kennen sich von klein auf, sind ein Paar, seit sie dreizehn sind. Sie gehören einfach zusammen und das soll für immer so bleiben. 
Aber ein Gedanke lässt Verena – mitten im Abistress und voller Vorfreude auf das anstehende Studium – nicht mehr los: Sie hat noch nie einen anderen Jungen geküsst, geschweige denn Sex mit einem anderen gehabt. Doch sie liebt Tom und sich von ihm zu trennen oder ihn zu betrügen, kommt nicht infrage. 
Als sie schließlich mit Tom darüber spricht, treffen die beiden eine Vereinbarung: eine offene Beziehung, drei Monate Austobzeit nach dem Abi. Danach ist alles wieder wie vorher und die zwei wieder ein Paar. 
Zunächst genießen die beiden es, sich auszuprobieren. Doch sie haben nicht mit den Gefühlen gerechnet, die das Arrangement mit sich bringt: Zweifel tun sich auf. Ängste. Werden sie rechtzeitig einen Ausweg finden? 
Meine Meinung:  
Ich habe dieses eBook überraschend zu gesendet bekommen, Eigentlich hatte ich das Buch gar nicht auf dem Radar, dachte mir dann aber, dass es gar nicht schlecht ist komplett ohne Erwartungen an das Buch zu gehen und habe angefangen zu lesen.Meine Meinung darüber ist sehr Zwiegestalten. Aber als erstes möchte ich kurz etwas zum Cover sagen. Es fällt nicht besonders auf, dennoch gefällt es mir unheimlich gut. Wenn man das Buch aufklappt, ergibt es ein zusammen hängendes Bild.
Die Idee des Buches hat mir unheimlich gut gefallen. Ich kenne noch kein Buch, das das Thema Fremdgehen und die Frage ob die erste Liebe wirklich die Liebe fürs Leben ist, beinhaltet. Ein schwieriges Thema, weswegen ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Leider passiert das, was auf dem Klappentext steht erst nach über der Hälfte. Vorher wird man darauf „vorbereitet“.
Das Buch ist geschrieben aus unterschiedlichen Perspektiven. Gekennzeichnet ist dies durch unterschiedliche Schriftarten.  Der Schreibstil der Autorin Sabine Both, von der ich noch kein Buch kannte, ist anders als der von anderen Autorinnen in diesem Genre. Die Sätze sind sehr kurz gehalten. Dennoch lässt es sich nach einer kurzen Eingewöhnung gut lesen.
Die Geschichte konzentriert sich nicht nur auf Verena und Tom, sondern auch auf viele andere Dinge. Es gibt viele Nebenhandlungen. Sie stehen mal mehr und mal weniger im Zusammenhang. Passen aber gut zur Geschichte. Allerdings bekommt man dadurch nur geringe Einblicke in die Geschichte, da hätten dem Buch ein paar Seiten mehr gut getan.
Das Ende des Buches habe ich so nicht erwartet. Ich bin relativ zufrieden damit. Ein paar Dinge hätte man anders machen können, aber es rundete die Geschichte ab.
Fazit:
“Ein Sommer ohne uns” ist eine nette Liebesgeschichte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr ungewöhnlich, aber gut. Überzeugt hat mich vor allem die Idee. Leider gab es Probleme bei der Umsetzung. Dennoch hat es mich gut unterhalten und bekommt daher 3 Sterne von mir.

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Rezension: Lucy Foley – Die Stunde der Liebenden

Hallo alle zusammen!
Lucy Foley – Die Stunde der Liebenden

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 (Quelle: Suhrkamp)

Autor:  Lucy Foley
Titel: Die Stunde der Liebenden
Verlag: Insel Taschenbuch
Seitenanzahl: 460
Format: Broschiert
ISBN: 978-3458361077
Preis: 14,99€
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Die Autorin:
Lucy Foley, 1986 in Sussex, England geboren, hat Englische Literatur in Durham studiert und ihren Masterabschluss in Moderner Literatur an der Universität London gemacht. Sie arbeitete einige Jahre als Lektorin bei Hodder & Stoughton und schrieb währenddessen ihren ersten Roman Die Stunde der Liebenden. Sie lebt in London, reist um die Welt und schreibt an ihrem zweiten Roman.
Inhalt:
England, 1928. Alice und Tom – die lebenshungrige Tochter aus gutem Hause und der talentierte Künstler aus einfachen Verhältnissen: Sie kennen sich aus ihrer Kindheit, nach Jahren führt der Zufall sie wieder zusammen. Ihre Liebe ist die reine Magie. Doch nicht nur Alices Familie steht dem gemeinsamen Glück im Weg …
London, 1986. Kate, eine junge Fotografin, fängt auf ihren Streifzügen durch die Stadt das pulsierende Leben ein. Sie selbst lebt zurückgezogen, auch Familie hat sie keine mehr: Ihre Mutter war eine Waise und kam vor Jahren ums Leben, ihren Vater hat sie nie gekannt. Eines Tages fällt Kate eine alte Zeichnung in die Hände, aus den 1920er Jahren. Und sie traut ihren Augen kaum: Denn die Frau darauf sieht ihrer Mutter täuschend ähnlich … Kate beschließt, dem Geheimnis um die Zeichnung auf den Grund zu gehen, und stößt dabei nicht nur auf die Geschichte einer großen Liebe, sie findet auch den Mut, für ihr eigenes Glück zu kämpfen.(Quelle: Suhrkamp)
Meine Meinung:

Ich habe das Cover gesehen und war sofort angetan, daraufhin habe ich mir den Klappentext durch gelesen und auch der hat mich sofort angesprochen.
Erzählt wird das Buch in 2 Perspektiven. Einmal geht es um Kate im Jahr 1986 und um Alice und Tom im Jahr 1928. Dadurch wirkte es aber nicht verwirrend oder ähnliches. Man kam sehr gut damit klar, da am Kapitelanfang auch immer stand wann und wo es gerade spielt.
Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen, gerade für ein Debüt. Er ist fast schon poetisch. Anfangs etwas schwierig, aber dann einfach nur toll. Er ist poetisch, lässt sich aber auch schnell lesen. 

Ich habe bisher noch keine Familiengeschichten, war von dieser aber sehr angetan. Vom Titel her, hatte ich eher eine ruhigere Liebesgeschichte erwartet und nicht, dass es so spannend wird. An manchen Passagen konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Leider gab es aber auch stellen, die langatmig waren. Dort hat die Autorin sich zu viel Zeit gelassen und ich hatte das Gefühl, dass sie die Seiten einfach nur füllen möchte, was wirklich schade ist. Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch sicherlich gut getan. 
Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben. Besonders mochte ich Kate. Sie ist eine junge, mutige Frau. 
Fazit:

“Die Stunde der Liebenden” ist eine wirklich tolle Familengeschichte, erzählt aus zwei Perspektiven zu unterschiedlichen Zeiten. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Familiengeschichten liest. Leider hatte das Buch ein paar Längen weswegen es von mir 4 Sterne bekommt.

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Rezension: Britta Sabbag und Maite Kelly – Herzfischen

Hallo alle zusammen!
 Britta Sabbag und Maite Kelly – Herzfischen

Herzfischen
 - Britta Sabbag - Taschenbuch
(Quelle: Bastei Lübbe)
Autor: Britta Sabbag und Maite Kelly 
Titel: Herzfischen
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl: 285
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-404-17261-0
Preis: 12,99€
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Die Autorin:
Britta Sabbag, geboren 1978 in Osnabrück, studierte Sprachwissenschaft, Psychologie und Pädagogik in Bonn. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums arbeitete sie sechs Jahre als Personalerin in mehreren großen Firmen. Als die Krise zuschlug, nutzte sie die Chance, um das zu tun, was sie schon immer wollte: schreiben. Heute schreibt und lebt sie immer noch in Bonn.
Inhalt:
Der ehemalige Kinderstar Josy kommt im Alltag nur schwer zurecht. Als dann das Café ihres geliebten Patenonkels Hugo vor dem Ruin steht, hat sie eine nicht ganz so legale Idee: Sie fischt flirtwillige Männer aus dem Meer der Partnerschaftsseiten im Internet, deren Herzen und Geldbeutel weit offenstehen. Doch einer ihrer ausgenommenen Fische engagiert eine Online-Security-Agentur, und so ist ihr bald der ehrgeizige Simon auf der Spur. Simon und Josefine werfen nun beide ihre Köder aus – doch was passiert, wenn gleich zwei Herzen im Netz landen? 
Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und da mir die alle gut gefallen haben, wollte ich natürlich auch ihr neustes Buch lesen und ich bin mehr als begeistert! 
Die Aufmachung des Buches hat mir schon unheimlich gut gefallen. Es ist ein Taschenbuch, aber mit in Plastik. So kommen keine Leserillen oder ähnliches in das Buch. Außerdem findet man wieder ein super süßes Daumenkino im Buch, was man schon von Pinguinwetter und Pandablues kennt.

Direkt zu Beginn des Buches geht es um das Thema Kinderstars. Man kennt viele solcher Fälle und hier erfährt man, wie die Protagonistin Josy damit lebt und wie sie vor allem damit heute zu kämpfen hat. Sie ist mir mit ihrer Art sofort ans Herz gewachsen. Sie ist total liebenswert, tollpatschig und leider nicht wirklich glücklich mit ihrem Leben. Dennoch versucht sie das Beste daraus zu machen und ihrem Onkel in seinem Lokal zu helfen. 
Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben, aber auch aus der Sicht von Simon.
Simon ist ein ziemlicher Weiberheld und hat so seine Macken. Dennoch mochte ich auch ihn von Anfang an sehr gerne. 
Ein kleines Highlight war für mich definitiv Walli. Er ist der Kollege und beste Freund von Simon und einfach nur lustig. Er hat eine super süße Art. Ein wahres Highlight!
Die Idee der Geschichte hat mir unheimlich gut gefallen. Es geht um den Kinderstar, aber hauptsächlich um das Herzfischen. Dabei versucht ein Mann oder eine Frau dem anderen um den Finger zu wickeln und so an das Geld zu kommen. Josy ist so jemand und Simon jemand, der solche Menschen aufspürt. Die beiden treffen im realen Leben und im Internet aufeinander. Im Internet wissen sie aber nichts davon. Der Leser aber schon, was mir wahnsinnig gut gefallen. Denn so wurde die Geschichte umso spannender.
Ich war total in dem Buch gefangen und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Fazit:

“Herzfischen” ist für mich ein richtiges Highlight, was ich vorher so nicht erwartet habe. Das Buch hat mich so in seinen Bann gezogen durch die tollen Charaktere, den tollen Schreibstil und die Spannung die es aufbauen konnte. Eine ganz klare Leseeempfehlung von mir!