Rezension: Kai Meyer – Die Seiten der Welt – Blutbuch

Hallo alle zusammen!

Kai Meyer – Die Seiten der Welt – Blutbuch

Autor: Kai Meyer
Titel: Die Seiten der Welt – Blutbuch
Verlag: FJB 
Seitenanzahl: 528
Format: Gebunden
ISBN: 978-3841402264
Preis: 19,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Der Autor:

Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.


Die Reihe:
1. Die Seiten der Welt (Rezension)
2. Die Seiten der Welt – Nachtland (Rezension)
3.Die Seiten der Welt – Blutbuch

Inhalt:

Das Sanktuarium ist untergegangen, aber schon wird die bibliomantische Welt von einer neuen, übermächtigen Gefahr bedroht. Die Ideen steigen aus dem goldenen Abgrund zwischen den Seiten der Welt auf und verschlingen ein Refugium nach dem anderen. Bald ahnt Furia, dass sie die einzige ist, die die Vernichtung der Welt aufhalten kann und dass sie dafür einen sehr hohen Preis zahlen muss. Doch ist sie dazu bereit?

Meine Meinung:

Nachdem Teil 2 mich unheimlich neugierig zurück gelassen hat, musste ich unbedingt zu Teil 3 greife.
Die Cover der Trilogie gefallen mir übrigens mehr als gut. Alle 3 passen wunderbar zusammen, obwohl die Farben so verschieden sind. Die Gestaltung ist sehr liebevoll und auf jeden Fall auch optisch im Regal ein hin gucker.
Ich war unheimlich neugierig, wie es wohl mit Furia weiter geht und vor allem wie das Buch endet.
Das Buch startet von Anfang an spannender als die ersten beiden. Es gibt unheimlich viele Wendungen und Überraschungen. Kai Meyer hat hier nochmal alles gegeben und den dritten Teil um einiges spannender gemacht als sein Vorgänger.
Der größten Kritikpunkt den ich bei den ersten beiden Teilen hat war, dass Kai Meyer mir viel zu viel beschrieben hat. Dadurch zog sich die Geschichte sehr. Ganz ablegen konnte er dies hier nicht, aber es war viel angenehmer zu lesen. 
Ich liebe diese Welt einfach, die Kai Meyer hier erschaffen hat. Ich bin schon etwas traurig, dass ich diese Welt nun hinter mir lassen muss. Denn hier ist dem Autor ein Meisterwerk gelungen. Er hat so viele Details hingebaut, die das Bücherherz einfach höher schlagen lassne.
Mit dem Ende des Buches und somit auch der Trilogie, bin ich sehr zufrieden. Das Ganze wird super abgerundet. 
Fazit:
“Die Seiten der Welt – Blutbuch” von Kai Meyer hat mir am besten aus der Reihe gefallen. Das Buch ist um einiges spannender als die vorherigen Teile und auch die langatmigen Stellen gibt es hier nicht mehr. Das Ende ist wirklich großartig, wobei ich mit den Charakteren weiterhin Probleme hatte. Dennoch eine klare Leseempfehlung von mir!


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Rezension: Kai Meyer – Die Seiten der Welt – Nachtland

Hallo alle zusammen!

Kai Meyer – Die Seiten der Welt  – Nachtland

Autor: Kai Meyer
Titel: Die Seiten der Welt – Nachtland 
Verlag: FJB 
Seitenanzahl: 592
Format: Gebunden
ISBN: 978-3841421661
Preis: 19,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Der Autor:

Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.


Die Reihe:
1. Die Seiten der Welt (Rezension)
2. Die Seiten der Welt – Nachtland
3.Die Seiten der Welt – Blutbuch (Rezension)

Inhalt:

Schon seit Wochen roch Furia nach Büchern: Sie war auf dem besten Weg, eine erstklassige Bibliomantin zu werden.Immer tiefer dringt Furia in die magische Welt der Bücher vor.Das phantastische Reich mit seinen uralten Bibliotheken und Geschichten wird von den tyrannischen Drei Häusern regiert. Von einem geheimen Ort aus, dem Sanktuarium, herrschen sie über die Geschicke aller Bibliomanten und Exlibri. Doch Furia und ihre
Gefährten leisten Widerstand. Um ihre Welt von den Unterdrückern
zu befreien, begeben sie sich auf die gefährliche Suche durch die
verborgenen Refugien nach dem Zentrum der Macht – und stoßen
auf das größte Geheimnis der Bibliomantik.

Meine Meinung:

Teil 1 mochte ich unheimlich gerne, daher durfte Teil 2 nicht lange auf dem SuB bleiben. 
Da ich Teil 1 erst vor kurzem gelesen habe, war es für mich kein Problem wieder in die  Geschichte zu finden. Kai Meyer verschwendet keine große Zeit mit Rückblenden aus Teil 1. Es ist also ratsam das ungefähre Geschehen aus dem ersten Teil noch im Kopf zu haben. 
Der zweite Teil war um einiges spannender als der erste Teil. Es passierte einiges mehr und die Geschichte wurde immer actionreicher und rasanter. Furia muss sich neuen Abteuern und Hürden stellen.
Das Buch hätte ein wahrer Pagetuner werden können, allerdings war das Problem hier wieder, dass Kai Meyer wieder viel zu viel beschrieben hat. Manche Stellen zogen sich wieder sehr, da er Schauplätze und ähnliches sehr genau beschrieben hat. Das sorgte zwar dafür, dass ich mir alles gut vorstellen konnte, aber es bremste zu sehr die Handlung. Das Ganze waren eher Bilder als ein Film. 
Die Protagonistin Furia hat sich in diesem Teil wieder ein Stückchen weiter entwickelt. Dennoch fehlte mir bei ihr Tiefgang, sodass ich richtig mit ihr mitfühlen konnte. Auch die anderen Charaktere waren mir “zu weit weg”. Ich konnte mich nur schwer in sie hineinversetzen.
Die Idee der Trilogie hat Kai Meyer hier toll weiter geführt. Es kommen neue Elemente dazu, die mich unheimlich begeistert haben. Der Autor hat einfach so geniale Ideen! 
Das Ende macht super neugierig auf den dritten Teil, der auch schnell gelesen wird.
Fazit:
“Die Seiten der Welt – Nachtland” von Kai Meyer ist noch spannender als Teil 1. Leider wurde die Geschichte aber durch zu viele Beschreibungen gebremst. Dennoch empfehle ich dieses Buch auf jeden Fall weiter, da die Idee einfach großartig ist!


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Rezension: Kai Meyer – Die Seiten der Welt

Hallo alle zusammen!

Kai Meyer – Die Seiten der Welt 

Autor: Kai Meyer
Titel: Die Seiten der Welt 
Verlag: FJB 
Seitenanzahl: 560
Format: Gebunden
ISBN: 978-3841421654
Preis: 19,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Der Autor:

Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.


Die Reihe:
1. Die Seiten der Welt 
2. Die Seiten der Welt – Nachtland (Rezension)
3.Die Seiten der Welt – Blutbuch (Rezension)

Inhalt:

Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln. 
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.

Meine Meinung:

Ein Buch in dem es um Bücher geht, muss man als Leseratte einfach lesen, vor allem wenn es von Kai Meyer ist.
Ich habe die ersten Seiten des Buches gelesen und war sofort verliebt. Kai Meyer beschreibt perfekt das, was Bücherverrückte denken. Schaut euch unbedingt eine Leseprobe an, denn gleich zu Beginn des Buches gibt es so viele tolle Zitate, die ich an dieser Stelle hier gar nicht alle nennen kann. Aber er beschreibt nicht nur wahnsinnig toll, was Bücherverrückte denken, sondern hat so tolle Elemente in diese Welt gebaut, die wohl jeder Mensch mit vielen Büchern haben möchte, z.B. Origamis die den Staub von den Büchern fressen.
Generell kann man sagen, dass die Welt die Kai Meyer hier erschaffen hat eine sehr komplexe und fantastische Welt ist. Zu Beginn des Buches gibt es viele Erklärung, sodass sich die ersten Seiten gezogen haben. Wenn man allerdings durchhält, wird man belohnt. Denn nach ca. 200 Seiten gewinnt das Buch an Spannung. Furia hat immer mehr Dinge zu bewältigen und muss sich immer mehr Abenteuern stellen. 
Furia ist eine Protagonistin mit der ich erst einmal warm werden musste. Zu Beginn wirkte sie sehr kalt und auch als ein schreckliches Ereignis passiert ist, wirkte sie mir zu emotionslos. Doch umso weiter das Buch voran geschritten ist, umso mehr mochte ich sie. 
Der Schreibstil des Autors hat mir wirklich gut gefallen, ist aber auch der Grund, weswegen ich nicht die vollen 5 Sterne vergeben kann. Der Autor schreibt wundervoll, aber leider auch sehr detailliert. Er hat die Welt sehr genau beschrieben und generell zu viel erklärt. 
Das Ende des Buches macht auf jeden Fall neugierig auf den zweiten Teil, sodass ich bald zu ihm greifen werde.
Fazit:
“Die Seiten der Welt” von Kai Meyer ist eine Geschichte, die für jeden Buchverrückten ein Muss ist! Die Welt der Bücher ist einfach grandios und die vielen Zitate machen es zu einem Schmuckstück. Allerdings hatte das Buch ein paar langatmige Stellen, sodass es 4 Sterne von mir erhält.


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Verlagsvorstellung FJB/KJB – Interview mit Tanya Lieske

Hallo zusammen,
ich habe heute ein Interview für euch mit der Autorin Tanya Lieske. Sie ist die Autorin von Sommernachtstraum. Das Buch habe ich euch heute morgen hier vorgestellt.

In Ihrem Buch “Sommernachtstraum” geht es um ein Stück von Shakespeare. Wieso gerade Shakespeare?

Shakespeare mag ich besonders gerne, vielleicht sogar am liebsten überhaupt. Ich habe habe ähnlich wie Ben Zimmermann eine Weile an einer Uni im Ausland studiert, und dort mussten wir Shakespeare auf Englisch lesen.
Das war erst sehr schwer, doch dann habe ich so schöne Sätze entdeckt wie:
We are such stuff that dreams are made on / and our little life is rounded with a sleep. Finde ich wunderschön!

Wie kamen Sie auf die Idee zu der Geschichte?
Ich wollte über Teenager und ihre erste Liebe schreiben. Und ich wollte, dass Theater gespielt wird. Dann war ich schnell bei meinem Shakespeare …
Das Buch beinhaltet ein Schultheaterprojekt. Haben Sie selber auch im Theater gespielt?
Weniger gespielt, aber ich war als Regieassistentin bei ein paar Produktionen dabei. Mich
interessiert es sehr, wie aus Worten ein Spiel wird. Shakespeare beneide ich, denn der hat alles gemacht, geschrieben und gespielt und Regie geführt.
Haben Sie eine Schreibroutine?
Ich schreibe immer morgens. Und wenn ich mal frei habe gerne den ganzen Tag
Sie schreiben ja nicht nur, sondern moderieren noch. Was mögen Sie am moderieren besonders?
Am Moderieren gefällt mir, dass ich für meine Sendung viele Bücher lesen darf und viele tolle AutorInnen treffe.
Was für ein Gefühl war es, das Buch in den Händen zu halten?
Wenn ich mein Buch in den Händen halte, denke ich immer – wie jetzt, das habe ich gemacht? Dann muss ich mich kneifen, und wenn dann das Buch immer noch da ist, freue ich mich wirklich sehr!
Können Sie etwas zu ihrem aktuellen Projekt verraten? Ist ein weiteres Buch geplant?
Mein nächstes Manuskript heißt Mein Freund Charlie. Es geht um eine Freundschaft zwischen zwei Jungen. Sie treffen sich und gehen lange durch dick und dünn und dann … 

Verlagsvorstellung FJB – Interview

Hallo zusammen,
damit ihr den Verlag besser kennen lernt habe ich ein Interview mit Sibylle Bachar und der Lektorin Sita Frey geführt. Viel Spaß dabei!

FJB ist ein Teil der großen Fischer Verlagsgruppe. In wie weit ist der Verlag FJB eigenständig
FJB ist als eigenes Label bei der Programmleiterin Dr. Julia Schade angedockt, die die unterhaltenden Programmkreise der S. Fischer Verlage betreut. FJB hat einen eigenen Vorschaukatalog und eine Marketingmanagerin, die sich allein um FJB-Titel kümmert. Die Programmplanung geschieht unabhängig von den Erwachsenen- und Kinderbuchlabels. FJB veröffentlich ca. 16-18 Hardcover pro Jahr (8-9 pro Programmzeitraum). Einige Bücher erscheinen später als Taschenbuch unter dem Label Fischer FTV. Mittlerweile haben wir auch jedes Programm 1-2 E-Onlys – das sind Kurzromane, Geschichten, Novellas, die zum Beispiel zu kurz für ein Buch sind und  nur als E-Book erscheinen. Im Hause Fischer ist FJB das „All-Age-Label“. Wir wollen Bücher machen, die junge Erwachsene, deren Eltern und deren Großeltern toll finden. Im Anhang findest Du einen Katalog mit unserem derzeitigen Programm.
Was sind die großen Unterschiede der Verlage? Abgesehen vom Programm.
Was meinen Sie mit Verlagen? Unterschiede zwischen den deutschen großen Verlagen? Tja, das kann man aus der Innensicht vermutlich schlecht sagen. Aber Fischer steht als ein großer Traditionsverlag natürlich immer für Qualitätsversprechen. Wir sind der Verlag von Thomas Mann und vielen Klassikern, die es zur Schullektüre gebracht haben. Heute stehen die drei kleinen Fische auch für gute Bücher und gute Unterhaltung. Und unseren Autoren garantieren wir natürlich eine optimale Betreuung. Denn letztendlich entstehen sehr viele Bücher auch aus einer guten Zusammenarbeit zwischen Autoren und Lektoren.
Was ist das besondere an der Zusammenarbeit mit Bloggern im Gegensatz zur anderen Presse?
Mit den Bloggern erreichen wir direkt die Zielgruppe, die sich oft eher  im Netz als in den Printmedien über Neuerscheinungen informiert.
Was raten Sie neuen Bloggern, wenn Sie mit Verlagen in Kontakt treten möchten? Was ist Ihnen wichtig?
Dass sie sich unbedingt über unsere Bedingungen informieren sollen:
Welchen Beruf haben Sie gelernt und welche Berufe findet man generell in Ihrem Verlag?
Ich bin gelernte Buchhändlerin. In unserem Verlag gibt es, wie in jedem Verlag, die Lektoren/innen, Hersteller/innen, Vertrieb/ Marketing Abteilung, Rechte/Lizenz-Abteilung, Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Wir bilden zu Medienkauffrau/-mann Digital und Print aus.
Wie lange dauert der Prozess vom Kauf der (Übersetzungs)Rechte bis zum fertigen Buch i.d.R?
Der Produktionszeitraum beträgt zwischen 1 bis 2 Jahren. Wenn wir die Manuskripte bzw. die Rechte dafür einkaufen, handelt es sich meist um eine Arbeitsfassung, die vom Autor noch verändert wird. Bevor wir die Texte dann übersetzen lassen können, müssen wir also warten, bis Autor und der ausländische Lektor den Text freigegeben haben. Dies dauert für gewöhnlich noch mal ein paar Monate. Danach arbeitet der Übersetzer am Text. Hierfür müssen auch mind. 3 Monate eingeplant werden. Die Bearbeitung vom übersetzen Text wird dann in der folgenden Zeit vom Lektor gemacht. Danach müssen noch ca. 3 Monate für die eigentliche Herstellung des Buches (Satz, Korrektorat, Druck etc.) eingeplant werden. Parallel dazu sind der Umschlag und die Werbemittel gestaltet worden.
Bei Romanen von deutschen Autoren ist der Produktionszyklus natürlich etwas kürzer, da die Übersetzung wegfällt.
Bei Romanen, die sehnlichst von deutschen Lesern erwartet werden – Fortsetzungsromanen, Serien, Mega-Bestsellern – wird natürlich der normale Zeitplan komplett über den Haufen geworfen, und alle beeilen sich, damit wir möglichst zeitnah zu dem amerikanischen/englischen/schwedischen etc. Original erscheinen können. Wir sprechen dann von Schnellschüssen, die in weniger als 6 Monaten produziert werden. Dafür müssen aber alle Beteiligten (Übersetzer, Lektor, Hersteller, Korrektor) sprungbereit in den Startlöchern stehen und diesem Roman die absolute Priorität einräumen.

Welcher Buchmessetag ist generell der härteste?
Kann man so nicht sagen. Voll es ist meistens am Wochenende.
Nach welchen Kriterien entscheidet man ob ein Manuskript ” angenommen” wird oder nicht? 
Es gibt leider keine festen Kriterien für die Prüfung eines Manuskriptes. Das macht den Beruf des Lektors so spannend, aber leider auch so schwierig. Wichtig ist, dass man nicht subjektiv entscheidet, sondern überlegt, was „die Leser“ wollen. Der Text muss besonders sein, gleichzeitig aber den Massengeschmack treffen. Dafür schaut man sich natürlich immer Trends in der Gesellschaft und auf dem Buchmarkt an. Grundsätzlich muss ein Manuskript, das wir einkaufen, verschiedene Eigenschaften besitzen: eine gute Plotidee, sympathische Figuren – mit denen man sich möglicherweise auch identifizieren kann, eine gut verständliche und stilistisch schöne Sprache und einen Handlungsverlauf, der einen in seinen Bann zieht. Oft lesen wir zu mehreren Personen an einem Manuskript und tauschen uns aus. Wenn vier Leute im Lektorat von dem Text begeistert sind, ist die Chance größer, dass auch viele Leser den Text mögen.
Hat man überhaupt noch Lust Bücher zu lesen, wenn man sich den ganzen Tag damit beschäftigt? 
Na klar….

Rezension: Amy Ewing – Das Juwel – Die Gabe

Hallo alle zusammen!

                                                  Amy Ewing – Das Juwel – Die Gabe

(Quelle: Fischer Verlage)


Autor:  Amy Ewing

Titel:  Das Juwel – Die Gabe
Verlag:  FJB
Übersetzerin: Andrea Fischer
Seitenanzahl: 448
Format: Gebunden
ISBN: 978-3-8414-2104-3
Preis: 16,99€
Bestellen könnt ihr es hier
 

Die Autorin:
Amy Ewing ist in einer Kleinstadt in der Nähe von Boston aufgewachsen
und hat in New York Kreatives Schreiben studiert. Die Autorin wohnt im
New Yorker Stadtteil Harlem und verbringt ihre Zeit mit Schreiben, Käse
essen und gelegentlichem Schauen von »Vampire Diaries«-Folgen.

 

Inhalt:
Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße
Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie
auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut
und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um
bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie.
Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen
und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind
schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.
Dieser überwältigende Fantasyroman entführt uns in eine Welt voller
Glanz und voller Dunkelheit. Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein
kann.

(Quelle: Fischer Verlage)

Meine Meinung: 
Als erstes möchte ich etwas zum Cover los werden. Ich finde es einfach nur wunderschön, das lila bzw. viloette gefällt mir unheimlich gut und passt auch sehr gut zum Cover. Ich finde, es erinnert auch etwas an Selection, aber das Buch hat nur sehr sehr wenig mit Selection gemeinsam!
Ganz vorne und ganz hintem im Buch findet man wichtige Informationen zu der Geschichte. Man erfährt etwas darüber, wie die Stadt aussieht, bekommt eine Übersicht über die Charaktere und man hat eine Übersicht, wie das Juwel aufgeteilt ist. Das Ganze ist wirklich schön gestaltet und wirklich hilfreich. Ein großer Pluspunkt schon mal dafür. 
Aber kommen wir nun zum wesentlichen: der Geschichte.
Die ersten ca. 150 Seiten hatte ich Probleme in die Geschichte reinzubekommen. Manche Dinge fand ich etwas verwirrend, dafür waren die Erklärungen vorne und hinten im Buch dann aber gut. Ich hatte außerdem so meine Probleme mit der Protagonistin Violet. Anfangs wurde ich einfach nicht warm mit ihr, ich war nicht genervt oder ähnliches von ihr, aber ich konnte einfach nicht mit ihr mitfühlen. Mit der Zeit wurde dies deutlich besser. Zum Ende hin mochte ich sie unheimlich gerne. 
Zu den üblichen Charakteren möchte ich gar nicht viel sagen, da ich sonst spoilern wurde. Ich mochte aber Lucien unheimlich gerne. Er hat mich irgendwie an Cinna von “Die Tribute von Panem” erinnert. Außerdem mochte ich Annabelle sehr gerne. Sie war wirklich etwas besonderes, da sie nicht sprechen konnte.
Der Schreibstil der Autorin Amy Ewing hat mich richtig gut gefallen. Ich fand lediglich die Dialoge zwischen dem Adel stellenweise sehr anstregend zu lesen, aber irgendwie passte es auch, da die Sprache gehobener war. Ansonsten hat mit der Schreibstil sehr gut gefallen, er ist ein Typisch für ein Jugendbuch.
Die Idee hinter der Geschichte fand ich wirklich grandios. Es ist eine gut ausgearbeitete Dystopie, die wirklich erschreckend ist. Sie hat ihre Besonderheiten, die sie stark von anderen Dystopien abheben lässt.
Ich fand die Geschichte eher ruhig, auch wenn zwischen drin immer wieder Dinge passieren, die mich wirklich schockiert haben. Wirklich Action kam erst zum Ende des Buches auf. Trotzdem war es vorher spannend, da man immer wissen wollte, wie es mit Violet weiter geht und was hinter der ganzen Sachen steckt.
Das Buch endet mit einem ziemlichen Cliffhanger, weswegen ich mich wahnsinnig auf Teil 2 freue, der im Englischen bald erscheint.

Fazit:
“Das Juwel – Die Gabe” sollte man auf keine Fall mit Selection vergleichen! Es ist zwar auch eine Jugenddystopie, die in einem Schloss spielt, ansonsten haben die Bücher aber wenig gemeinsam, außer das beide klasse sind. Dieses Buch konnte mich zwar erst nach ca. 150 Seiten fangen, aber dann fand ich es wirklich toll! Es ist auf jeden Fall für jeden Dystopie Fan ein MUST READ!