Silvia Stolzenburg – Das Reich des Teufelsfürsten

Hallo alle zusammen!
 
Silvia Stolzenburg – Das Reich des Teufelsfürsten
 
Das Reich des Teufelsfürsten

Verlag: Bookspot Verlag
Seitenanzahl:464
Format: Gebunden
ISBN: 978-3937357867
Preis: 17,95€
Bestellen könnt ihr es hier

Autorin:

Warum eigentlich nicht selbst Romane schreiben? Eine Frage, die sich sicherlich jeder schon das eine oder andere Mal gestellt hat. Genauso ging es mir im Jahr 2006, als ich meine Dissertation über Bestseller und Buchmarkt an der Universität Tübingen eingereicht hatte, wo ich Anglistik und Germanistik studiert habe. Folglich ging es los, Ideen wurden gesucht, wieder verworfen, neu zusammengestellt, bis schließlich – ein Jahr später – das erste Manuskript aus dem Drucker kam. Und dann wurde es spannend. Agentur, Verlag, alles nicht so einfach, aber im Oktober 2010 war es dann endlich soweit und das lang ersehnte Paket mit den Vorabexemplaren meines ersten historischen Romans, “Die Launen des Teufels”, stand vor der Tür. Band zwei, “Das Erbe der Gräfin”, ist im Frühjahr 2011 erschienen, Band drei, “Die Heilerin des Sultans” folgte im Januar 2012. Alle drei Bände spielen in oder um Ulm, es dreht sich um Bürger, Barfüßer und Beginen, das Münster, Liebe, Macht und Intrigen und vieles mehr. Seit meiner Kindheit liebe ich Bücher über alles, habe sie verschlungen, und viele der alten Wegbegleiter sind immer noch in meinem Besitz – sich davon zu trennen wäre, wie einen Freund zu verlieren. Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, Bücher zu schreiben, arbeite ich als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin, fahre Rennrad, grabe in Museen und Archiven oder kraxele auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.

Die Reihe:
1. Der Teufelsfürst (Rezension)
2. Das Reich des Teufelsfürsten

Inhalt:

Der zweite Band der großen Romantrilogie: um den historischen Fürsten Vlad Draculea und seinen blutiger Kampf um die Macht. Dies ist ein Roman über die historische Figur des Woiwoden Vlad Draculea, Fürst der Walachei, durch Bram Stoker weltbekannt als Graf Dracula. Es ist keine Geschichte über Vampire oder andere blutsaugende Kreaturen, welche die Nächte unsicher machen. Es ist die Geschichte einer Person aus Fleisch und Blut, die Geschichte eines Überlebenskampfes, eines Kampfes um Macht, Liebe und Anerkennung. Dieser Roman schließt nahtlos an seinen Vorgänger, Der Teufelsfürst, an, dessen Gegenstand Kindheit und Jugend des Fürsten sind.

Cover:

Genau wie bei dem Cover vom ersten Teil, finde ich dieses auch wieder total genial, wobei es hier sogar noch, durch den Totenkopf, etwas düsterer wirkt. Wieder ein total gelungenes Cover!

 Meine Meinung:

Genau wie schon im ersten Teil geht es hier wieder nicht um Vampire! Es geht lediglich um die Vorlage für Vlad Dracula: Vlad Draculea.

In “Der Teufelsfürst” ging es um die Kindheit und um die Jugend von Vlad Draculea. Der zweite Teil spielt acht Jahre nach dem ersten Teil. Vlad ist nun Erwachsen und das merkt man auch an der Geschichte. Das Buch ist um einiges blutiger und grauenvoller als der erste Teil. Ich bin wirklich nicht zart besaitet und kann schon einiges ab. Bei diesem Buch musste ich aber merken, dass ich nicht alles ab kann. Denn ich musste das Buch ab und zu an die Seite legen und die Dinge erstmal verarbeiten, die ich gerade gelesen habe. Das mag wahrscheinlich daran liegen, dass diese Geschichte nicht komplett Fiktion ist, sondern ein Teil davon wirklich passiert ist. (Bitte Nachwort beachten!). Wer also den ersten Teil schon blutig und düster fand, sollte sich wirklich überlegen, ob er das Buch lesen möchte bzw. kann.

Im Laufe der Geschichte konnte ich immer mehr nachvollziehen, warum Vlad Draculea als Vorlage für einen Vampir gedient hat. Im ersten Teil mochte ich ihn noch wirklich gerne, in diesem Buch war ich aber einfach nur schockiert von ihm und seinen Handlungen.

Vielleicht kam mir das Buch auch so viel düsterer vor, als Teil eins, da in dem Teil die Geschehnisse in Ulm mehr in den Hintergrund gerutscht sind. Sie spielten zwar noch eine Rolle, allerdings nicht mehr so eine Große, was ich wirklich schade fand.

Trotzdem bot das Buch eine Menge Spannung, es gab viele Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und wären einige Stellen nicht so brutal gewesen hätte ich es wahrscheinlich in einem durch gelesen.

Die Autorin bliebt sich ihrem Schreibstil treu, er ist wieder etwas anspruchsvoller, aber wieder sehr toll. Ebenfalls ist es wieder so, dass bei jedem Kapitel dabei steht, wo und wann es spielt.

Fazit:

Der zweite Teil der Dilogie um Vlad Draculea hat mir wieder sehr gut gefallen. Es ist super spannend, aber auch informativ. Allerdings war es auch sehr sehr blutig, sodass alle, die den ersten Teil schon sehr heftig fanden, sich wirklich überlegen sollten, ob sie dieses Buch lesen können und möchten.

Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert von dem Abschluss!

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