Rezension: Wrath James White – Yaccubs Fluch

Wrath James White – Yaccubs Fluch


Verlag: Festa Verlag | Horror & Thriller
Seitenzahl: 400
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3865523303
Preis:
13,95€
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Der Autor:

Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedlicher Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan. Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen. Zusammen mit dem »Meister des Extreme Horror« Edward Lee schrieb er DER TERATOLOGE

Inhalt:

Malik ist ein Geldeintreiber und Vollstrecker für die Drogenhändler der Stadt. Er kennt kein Mitleid. Doch als er den Auftrag erhält, eine cracksüchtige Hure und ihr Neugeborenes zu töten, hat er eine unglaubliche Offenbarung: Das Baby ist der wiedergeborene Jesus Christus.
Gefangen in einem Kampf zwischen Gut und Böse, Vernunft und Wahnsinn, Erlösung und Verdammnis, stellt sich Malik gegen seinen Auftraggeber, der Satan selbst sein könnte …

Meine Meinung:

Ich bin ein großer Fan von Wrath James White. Bisher waren alle seine Bücher, mit der Ausnahme von einem, für mich immer totale Highlights, weswegen er zu meinen Lieblingsautoren im Horrorgenre gehört. Als ich dann gehört habe, dass dieses Buch sein persönlichstes sein soll, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme.

Das Buch beschreibt die Geschichte von Malik. Er lebt im Ghetto und man begleitet ihn bereits als Kind. Wir bekommen die Probleme mit, die er hat, da er nicht reiche Eltern hat und er dunkelhäutig ist.

Der Autor thematisiert in seinen Büchern sehr häufig das Thema Rassismus. Dies tut er hier auch wieder, aber viel deutlicher als in seinen anderen Werken. Rassismus ist hier eines der Hauptthemen, um die sich das Buch dreht. Der Fokus liegt hier weniger auf Brutalität, sondern viel mehr auf gesellschaftliche Probleme.

Damit grenzt sich das Buch stark von anderen Bücher von White ab. Natürlich fließt auch Blut, aber längst nicht in dem Maße, wie es z.B. in Schänderblut oder dem Totenerwecker passiert. Daher würde ich die Geschichte auch nicht in das Horrorgenre packen.

Für mich hat bei der Geschichte das Gewisse etwas gefehlt. Ich fand es zwar spannend zu sehen, was für Probleme Malik sich stellen muss und was er durch macht und was er erlebt, aber ich habe die ganze Zeit über auf den großen Knall gewartet, der leider nicht kam. Ich hätte mir einfach mehr Action und Spannung gewünscht.

Der Schreibstil von Wrath James White ist wieder grandios. Er schreibt flüssig, direkt und sehr fesselnd.

Fazit:

Der Fokus bei “Yaccubs Fluch” von Wrath James White liegt weniger auf dem blutigen Horror, sondern mehr auf den Horror den Rassismus mit sich bringt. Für mich gehört es nicht zu seinen besten Büchern, aber die Geschichte ist einfach besonders.


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