Rezension: Wrath James White – Schänderblut

Wrath James White – Schänderblut

Verlag: Festa Verlag | Horror & Thriller
Seitenzahl: 336
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3-86552-219-1
Preis:
13,95€
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Der Autor:

Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedlicher Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan. Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen. Zusammen mit dem »Meister des Extreme Horror« Edward Lee schrieb er DER TERATOLOGE

Inhalt:

Vor 15 Jahren wurde Joseph Miles von einem Kinderschänder entführt, im Keller eingesperrt und tagelang brutal gefoltert. Er ist das einzige Opfer des wahnsinnigen Mörders, das die Torturen überlebt hat.
Nun verspürt Joseph ein brennendes Verlangen, einen irren Drang nach Blut und Gewalt. Er verwandelt sich langsam selbst in ein Monster mit Appetit auf Menschenfleisch. Und es fällt ihm schwerer und schwerer, dieser Mordlust zu widerstehen. Verzweifelt sucht Joseph nach einer Heilung – bevor er die einzige Frau, die er jemals geliebt hat, töten wird. Und macht Jagd auf den Mann, der sein Leben ruinierte.

Meine Meinung:

Ich bin ein riesen Fan von Wrath James White und die meisten seiner Bücher konnten mich immer mehr als begeistern. Da ich sehr viele positive Stimmen zu diesem Buch gehört habe, war ich mehr als gespannt, was mich hier erwartet und vor allem ob es mir so gut gefällt, wie vielen anderen.

In Schänderblut findet man den typischen Wrath James White Schreibstil. Er schreibt flüssig und sehr direkt. Er nennt die Dinge beim Namen, was mir sehr gut gefällt. Geschrieben ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven, natürlich hauptsächlich aus der Perspektive von Joseph, aber auch von anderen Charakteren.

Joseph hat in seiner Kindheit viele schlimme Dinge erlebt, die man als Leser mitbekommt und die dafür sorgen, dass man zu Beginn wirklich Mitleid mit ihm bekommt. Nach und nach wird Joseph selber zum Monster und er glaubt, dass es daran liegt, dass ihm als kleiner Junge so schlimme Dinge widerfahren sind. Ich fand hier großartig, dass man als Leser weiß, warum er so handelt, wie er handelt. Man konnte ihn so zu mindestens ein bisschen nachvollziehen und Mitleid mit ihm haben.

Das Buch passt sehr sehr gut in den Festa Verlag, da es unglaublich eklig und brutal ist. Hier geht es um Kannibalismus und das ist für mich persönlich das schlimmste und ekligste im Horrorbereich. Daher war das Buch für mich sehr grenzwertig. Ich weiß aber auch von anderen, die es überhaupt nicht schlimm fanden. Da muss einfach jeder schauen, was jeden seine Grenzen ist.

Obwohl das Buch für mich super eklig war und ich es am liebsten an der einen oder anderen Stelle weglegen wollte, musste ich es dennoch innerhalb kürzester Zeit verschlingen. Denn das Buch ist unfassbar spannend. Es ist ein wahrer Pagetuner und ich musste einfach wissen, wie es weiter geht und was mich noch erwartet. Es gibt viele überraschende Wendungen, die das Buch einfach zu einem Highlight machen.

Erst dachte ich, dass Ende ist abgeschlossen, aber dann kam ein riesen Cliffhanger, sodass ich ganz dringend Teil 2 lesen muss!

Fazit:

Mit „Schänderblut“ konnte mich Wrath James White mal wieder mehr als begeistern. Das Buch ist unglaublich spannend, dazu erfährt man noch die Hintergründe des Protagonisten. Natürlich ist das Buch auch wieder unglaublich brutal und blutig, sodass ich durch den Kannibalismus sogar an meine Grenzen gestoßen bin. Ein Buch, welches mir noch lange im Gedächtnis bleibt!

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