Rezension: Wrath James White – Population zero

Wrath James White – Population zero 

Autor: Wrath James White
Titel: Population zero 
Verlag: Festa Verlag/ Festa Extrem
Seitenanzahl: 150
FormatTaschenbuch
ISBN: –
Preis: 12,80€
Bestellen könnt ihr es hier oder hier
Das Buch ist erst ab 18 Jahren!
Der Autor:
Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedlicher Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan.
Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen. Zusammen mit dem »Meister des Extreme Horror« Edward Lee schrieb er Der Teratologe.
Inhalt:
Die unglaublich sadistische Geschichte eines Mannes, der die weltweite Überbevölkerung in den Griff bekommen will, indem er alle Frauen sterilisiert!
In 50 Jahren werden doppelt so viele Menschen auf der Erde leben wie heute. Für den Umweltaktivisten Todd Hammerstein ist das eine unerträgliche Vorstellung. Schon als kleiner Junge hat er gelernt, dass durch Kastration die ungebremste Fortpflanzung von Katzen und Hunden gestoppt werden kann. Warum sollte das nicht auch beim Menschen funktionieren? Als Sachbearbeiter im Sozialamt erlebt er täglich, wie Familien Nachwuchs in die Welt setzen und dann finanzielle Unterstützung vom Staat benötigen. Irgendwann hat er genug und beschließt, der Menschheit einen Dienst zu erweisen. Mit Werkzeugen aus dem Baumarkt und Anleitungen aus dem Internet setzt er seine perverse Mission in die Tat um!
Meine Meinung:
Da ich mich in letzter Zeit viel im Horrorgenre bewege, war für mich natürlich klar, dass ich auch ein Festa Extrem lesen möchte und habe zu diesem Band gegriffen, da er
mich am meisten angesprochen hat. So viel vor weg: es wird nicht mein letztes Buch
aus der Reihe.
Mich hat vor allem die Thematik angesprochen. Ich habe schon andere Bücher mit der Thematik gelesen und finde es einfach sehr interessant, da es ein schwieriges Thema ist.
Todd, der Protagonist des Buches, muss jeden Tag mit anschauen, wie Menschen ohne Geld und drogenabhängig sind, Kinder in die Welt setzen. Für ihn ist das ein
absolutes No-Go und er möchte etwas dagegen unternehmen.  Todd ist ein sehr interessanter Charakter, über den meine Meinung sehr zwiegespalten ist. Zu Beginn der Geschichte gibt es Einblicke in seine Vergangenheit, die alles andere als schön war. Hier erfährt man, warum Todd der ist, der später im Buch ist. Dies hat ihn greifbarer und auch sympathisch gemacht, wobei die Sympathie schnell weg war.
Als das Buch dann seine brutalen Stellen bekommt, mochte ich ihn definitiv nicht mehr, denn das war einfach krank, was er gemacht hat. Zu den ersten Szenen hatte er auch
noch Reue gezeigt, was ich super fand, denn das findet man bei Tätern nur
selten. Umso weiter das Buch voran schritt, umso krasser wurde es dann auch.

Die Brutalität und der Ekel waren für mich aber völlig in Ordnung. Das Buch war krasser als ein normaler Thriller, aber es hielt sich alles in einem guten Rahmen, ich
hatte sogar mehr erwartet.

Fazit:
„Populatin zero“ konnte mich total überzeugen. Das Buch hat eine tolle, ernste Thematik und auch der Protagonist ist, so gut es eben geht, sympathisch. Interessant war hier vor allem, dass man erfahren hat, wieso er so ist, wie er ist. Das Buch ist nichts
für schwache Nerven und auch nicht für schwangere. Es ist brutal und eklig,
aber für mich völlig in Ordnung. Für mich auf jeden Fall eine klare
Leseempfehlung!

 

 

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