Rezension: Wrath James White – 400 Tage der Erniedrigung

Wrath James White – 400 Tage der Erniedrigung

Verlag: Festa
Seitenanzahl: 272
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3865525185
Preis: 13,95€
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Der Autor:
Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedlicher Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan. Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen. Zusammen mit dem »Meister des Extreme Horror« Edward Lee schrieb er DER TERATOLOGE

Inhalt:

Natasha hat den Mann ihrer Träume gefunden. Kenyatta führt Natasha in völlig neue Welten der sexuellen Lust und er gibt ihr ein Gefühl der Sicherheit, das sie nie zuvor erlebt hat. Natasha würde alles tun, um ihm zu gefallen.
Aber Kenyatta, dessen Vorfahren aus Afrika stammen, glaubt nicht an eine gemeinsame Zukunft mit einer Weißen. Dennoch fordert er Natasha zu einem Wagnis heraus: Damit sie ihn und sein schwarzes Erbe wirklich versteht, soll Natasha sich ihm ausliefern. Bedingungslos. Sie muss für 400 Tage seine Sklavin sein!
Natasha ahnt nicht, zu was Kenyatta fähig ist …

Meine Meinung:

Ich habe bisher zwar erst zwei Bücher von Wrath James White gelesen, aber die konnten mich mehr als begeistern. Dementsprechend war ich dann auch auf dieses gespannt und habe gehofft, dass es mir wieder so gut gefallen. Doch leider wurde ich dieses Mal enttäuscht.

Zu Beginn des Buches konnte mich die Geschichte noch packen, man lernt Natasha kennen und ihre Zweifel an sich, umso überraschter ist sie dann als der gut aussehende Kenyatta sie anspricht. Sie verliebt sich in ihn und würde alles für ihn tun.

Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir erst einmal sehr gut. Der Schreibstil ließ sich wieder sehr flüssig lesen. Er nennt die Dinge beim Namen und konnte mich so überzeugen.

Ein riesen Kritikpunkt an der Geschichte waren für mich die Charaktere. Ich konnte weder Natasha noch Kenyetta verstehen, wobei man Kenyetta auch nicht unbedingt verstehen muss. Er ist dunkelhäutig und er möchte Natasha das zeigen, was ihre Vorfahren seinen Vorfahren angetan haben. Dies geschieht mit der Hilfe des Buches “400 Tage der Erniedrigung”. Zu Anfang konnte ich Natasha noch nachvollziehen. Sie möchte ihm gefallen und Liebe macht ja bekanntermaßen auch blind. Doch die Geschichte kam dann relativ schnell an den Punkt, wo ich sie absolut nicht verstehen konnte. Ich konnte absolut nicht nachvollziehen, wieso jemand das freiwillig über sich ergehen lässt. So toll kann ein Mann überhaupt nicht sein.

Für mich waren die Szenen auch keine SM-Szenen, sondern Folterszenen, welche aber gut gewählt waren.

Fazit:

Wrath James White schreibt mit “400 Tage der Erniedrigung” mal wieder ein sehr sozialkritisches Buch, welches mich aber vor allem mit dem kopfschütteln lassen hat. Grund hierfür waren die Charaktere, mit denen ich absolut nicht klar kam. Die Folterszenen fand ich sehr gut gewählt, aber auf Grund der Charaktere, kann ich leider nicht mehr als 2 Sterne vergeben.

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