Rezension: Veit Etzold – Todeswächter

Hallo alle zusammen!

 Veit Etzold – Todeswächter

(Quelle: http://www.luebbe.de/)




Autor: Veit Etzold
Titel: Todeswächter
Verlag: Bastei Lübbe (zu der Verlagsseite geht es hier)
Seitenanzahl: 488
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3404169917
Preis: 9,99€
Bestellen könnt ihr es hier
Autorin:
Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. Er arbeitete für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Führungskräfteentwicklung.
Die Reihe:
1. Final Cut (Rezension)
2. Seelenangst
Inhalt:
Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, steht vor dem bislang rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Eine Serie grausamer Morde erschüttert die Hauptstadt. Zwischen den Opfern gibt es keine Verbindung – außer der Handschrift des Täters: Die Leichen wurden nach ihrem Tod auffällig in Szene gesetzt, in ihren Mundhöhlen findet die Polizei antike Münzen. Doch das Merkwürdigste: Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass der Täter sich über einen längeren Zeitraum bei seinen Opfern aufgehalten hat. Allerdings ist die an den Tatorten sichergestellte DNA jedes Mal eine andere. Sind hier womöglich mehrere Mörder am Werk?
Cover:
Die Bücher von Veit Etzold haben immer sehr tolle Cover, die
einem sofort auffallen. Das mit dem Sarg hier finde ich sehr passend und ist,
obwohl es relativ schlicht ist, ein richtig Eye-Catcher.
Meine Meinung:
Als kleine Information vorweg. Das Buch ist zwar der dritte
Teil einer Reihe, man kann das Buch, aber ohne Probleme lesen, ohne Teil 1 und 2
gelesen zu haben (die sich aber auch lohnen!).
Genau wie die anderen Bücher des Autors, war auch dieses
Buch wieder sehr blutig und ddetailliertgeschrieben. Für alle die kein Blut „sehen“
können, ist dieses Buch glaube ich nichts. Denn Veit Etzold scheut sich nicht
davor, Opfer genau zu beschreiben. Für mich persönlich war das überhaupt kein
Problem und ich fand das ein oder andere sehr interessant. Denn in dem Team der
Protagonistin Clara Vidalis gibt es auch den Bereich Obduktion. Dort wird das
ein oder andere beschrieben und auch erklärt.
Das Buch ist aber nicht nur blutig, sondern auch
psychologisch. Es wird darauf eingegangen, wie Täter vorgehen, z.B.
Serienkiller und was sie zu der Tat bewegt. Diesen Aspekt fand ich super
interessant und wurde in diesem Teil nochmal besonders hervorgehoben.  Dies macht den Thriller nicht einfach nur
blutig und brutal, sondern regt auch zum nachdenken an.  Denn man konnte auch die Sichtweise des Täters
kennen lernen.
Der Schreibstil des Autors ist sehr toll, man wird gleich in
die Geschichte hineingezogen und ich hatte bei der ersten Szene schon
Gänsehaut, die aus der Sicht des Täters beschrieben ist, wie er sein Opfer
tötet. Veit Etzold weiß, wie er mit der Psyche des Lesers spielt.
Die Charaktere sind wieder klasse, man trifft auf alte
Bekannte und lernt sie und ihren Arbeitsalltag noch besser kennen.
Fazit:
Mit „Todeswächter“ ist Veit Etzold wieder ein gelunger
Thriller gelungen, Er ist spannend, sehr blutig, aber geht auch auf die Psyche
des Menschen und vor allem des Täters ein, was ich super interessant fand. Für alle
Zartbesaitete ist dieser Thriller aber glaube ich nicht. Alle anderen werden
begeistert sein! 

Mein Dank geht an Blogg dein Buch und Bastei Lübbe

1 thought on “Rezension: Veit Etzold – Todeswächter”

  1. Hallo Lena, eine tolle Rezi zu einem Buch und Autor welches ich sehr schätze und liebe. Auch ich finde den Schreibstil von Veit Etzold genial und er spielt mit der Psyche des Lesers sehr gut. Leider musste auf Grund seiner Erkrankung die Kino-Lesung bei uns in Darmstadt abgesagt werden 🙁 so konnte ich Ihn nicht persönlich kennen lernen.
    Liebe Grüße Uwe

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