Rezension: V.E. Schwab – Vier Farben der Magie

V.E. Schwab – Vier Farben der Magie


Verlag: Fischer Tor
Seitenanzahl: 512
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3596296323
Preis: 9,99€
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Die Autorin:

Victoria (V. E.) Schwab ist 1987 als Kind einer englischen Mutter und eines amerikanischen Vaters zur Welt gekommen und seitdem von unstillbarer Wanderlust getrieben. Wenn sie nicht gerade durch die Straßen von Paris streunt oder auf irgendeinen Hügel in England klettert, sitzt sie im hintersten Winkel eines Cafés und spinnt an ihren Geschichten. Vor ihrem ersten Roman für Erwachsene (»Vicious«, 2013) hat sie zahlreiche erfolgreiche Jugendbücher geschrieben.

Inhalt:

Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weißen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.
Als einer der wenigen Antari springt Kell zwischen den verschiedenen Welten hin und her. Doch er führt ein Doppelleben: Er ist Botschafter der Könige, aber auch ein Schmuggler. Eines Tages wird ihm als Bezahlung für einen außergewöhnlichen Botengang ein schwarzer Stein zugesteckt. Dass es sich um ein mächtiges magisches Artefakt handelt, merkt er erst, als er sich von einem gefährlichen Feind verfolgt sieht, der ihm das gute Stück abjagen möchte und dabei vor keinem Mittel zurückschreckt.
Auf der Flucht trifft der Magier die gewitzte Diebin Delilah Bard, die Kell zunächst ausraubt, ihm dann aber hilft. Allerdings erwartet sie eine Gegenleistung von ihm …

Meine Meinung:

Ich habe von V.E. Schwab noch nichts gelesen, aber schon unglaublich viel gutes gehört. Der Klappentext hörte sich für mich unfassbar gut an, sodass ich mich sehr auf das Buch gehört habe und sehr gespannt war, was mich erwartet.

Die Autorin verschwendet zu Beginn keine große Zeit mit einer Einleitung. Der Leser wird sofort in die Welt von Kell und Lila geworfen. Erst nach und nach bekommt man Infos zur Welt. In anderen Büchern ist dies häufig ein Punkt, der mich stört. Doch das Problem hatte ich hier nicht.

Die Welt hat mich super gefallen und ist auch mein größter Pluspunkt der Geschichte. Die Idee ist neu und einzigartig. Im Laufe der Geschichte erfahren wir Details, die dazu geführt haben, dass man sich alles gut vorstellen kann.

Das Buch hat verschiedene Handlungsstränge, die meiste Zeit über begleiten wir Kell und Lila. Beide Charaktere haben mir zwar gut gefallen, waren mir aber zu blass. Hier denke ich, aber dass dies im zweiten Teil noch ausgebaut wird.

Der Schreibstil von V.E. Schwab hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt nicht zu detailliert, aber sehr bildhaft und flüssig zu lesen.

Der Spannungsbogen der Geschichte, hätte für meinen Geschmack noch etwas höher sein können. Es gab immer wieder Stellen, wo mehr Spannung nicht schlecht gewesen wäre.

Fazit:

“Vier Farben der Magie” von V.E. Schwab überzeugt in erster Linie durch eine grandiose Welt und eine tolle Idee. Die Charaktere und der Spannungsbogen war mir etwas zu flach, aber hier hoffe ich auf die Folgebände.

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