Rezension: Ursula Poznanski – Elanus

 Ursula Poznanski – Elanus

Verlag: Loewe
Seitenanzahl: 416
Format: Gebunden
ISBN:  978-3785582312
Preis: 14,95€
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Die Autorin:

Ursula  Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war viele Jahre als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem Erfolg ihrer Jugendromane «Erebos», «Saeculum» und der Trilogie «Die Verratenen», «Die Verschworenen» und «Die Vernichteten» landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller «Fünf» auf der Bestsellerliste. 2013 folgte «Blinde Vögel». «Stimmen» ist der dritte Fall des sympathischen Ermittlerduos Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Ursula Poznanski lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

Inhalt:

Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme.
Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.

Meine Meinung:

Elanus war mein erstes Buch von Ursula Poznanski und ich war super gespannt, wie es mir gefallen wird und ob sie mich genauso überzeugen kann, wie viele andere.

Zu Beginn der Geschichte lernen wir Jona, den Protagonistin erst einmal kennen. Ich fand es sehr erfrischend einen männlichen Protagonisten zu haben und nicht immer nur einen weiblichen. Allerdings hatte ich unglaubliche Probleme mit ihm. Er ist wirklich kein Charakter, den man sympathisch findet. Gleich auf den ersten Seiten macht er sich unbeliebt und ich mochte ihn gar nicht. Er denkt nicht darüber nach, was er sagt und was das gesagte bei anderen für Auswirkungen hat. Außerdem hat er auch kein Scharmgefühl, weil er mit seiner Drohne in die Privatsphäre anderen eindringt. Er macht im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch, die mir richtig gut gefallen hat, da er sich zwar treu bleibt, aber auch definitiv sympathischer wird.

Obwohl er mir aber die meiste Zeit unsympathisch war, hat es viel Spaß gemacht das Buch zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist super angenehm zu lesen. Sie schreibt sehr flüssig und zieht den Leser in die Geschichte.

Die Idee hinter dem Buch finde ich großartig. Drohnen sind ein aktuelles und spannendes Thema, das sie hier super aufgreift. Es ist nicht voller Technikdetails, aber es ist so geschrieben, dass man Elanus gut kennen lernt.

Die Spannung in der Geschichte ist super, man möchte unbedingt wissen, wie es mit Joana weiter geht und ich klebte förmlich an den Seiten. Es gibt überraschende Wendungen, die mir sehr gut gefallen haben.

Fazit:
“Elanus” ist ein wirklich guter Jugendthriller von Ursula Poznanski. Das Buch ist spannend und beinhaltet eine tolle Idee. Der Schreibstil lässt sich super lesen und hätte ich nicht meine Probleme mit dem Protagonistin gehabt, wäre es für mich ein klares 5 Sterne Buch, so sind es aber leider nur gute 4 Sterne geworden.

 

   

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