Rezension: Teri Terry – Gelöscht

Rezension: Teri Terry – Gelöscht

Autor: Teri Terry
Titel: Gelöscht
Verlag: Coppenrath
Seitenanzahl: 432
Preis: 17,95€
Inhalt:
Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren.
Kyla wurde geslated.
Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? 
Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und merkt allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?
 
Meine Meinung:
Was mir an diesem Buch direkt aufgefallen ist, ist dass es in England spielt und zwar in der Nähe von London und nicht, wie eigentlich alle Dystopien in den USA. Das gefiel mir schon mal gut, weil es mal ein bisschen was anderes ist. Des Weiteren fand ich gut, dass man auch etwas erfahren konnte, wie es in anderen Ländern ist, denn das hat mir in dem einen anderen Buch gefehlt, weil man musste gar nicht, wie es sich auf dem Rest der Welt ist.
Ich muss sagen, dass ich den Anfang des Buches doch recht verwirrend fand, weil man erst nach ca. 70 Seiten erfährt, was mit Kyra passiert ist und warum alles so ist, wie es ist. Wenn man allerdings gar nicht durchblickt kann man auch den Inhalt lesen, der im Schutzumschlag ist, dort wird mehr verraten. Ich wurde das aber auch wirklich nur lesen, wenn man nicht die ersten Seiten nicht versteht, weil ich finde, dass die doch wirklich viel verraten.
Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen, denn ich konnte es schnell nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist wirklich spannend und wirft ständig neue Rätsel auf. Während man liest, überlegt man sich immer wieder, was als nächstes passieren könnte, aber wenn man sich etwas überlegt hat, was halbwegs logisch war, passiert wieder etwas ganz anderes. Am “schlimmsten” war es dann zum Ende hin, denn das fand ich wirklich traurig, spannend und wirklich unerwartet.
Die Hauptprotagonistin Kyla fand ich direkt sympatisch, was auch an ihrer ironischen/sarkastischen Art lag. Ich konnte Kyla und ihre Ängste wirklich nachvollziehen und habe mich oft gefragt, wie es mir in ihrer Situation ergehen würde und wie ich handeln würde und ich hätte oft ähnlich gehandelt.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich super. Man kann das Buch schnell weg lesen, was natürlich auch an der hohen Spannung liegt, so dass man es einfach weiter lesen möchte. Ein weiterer Grund weshalb man es gut und schnell lesen kann ist, dass das Buch in 51 Kapiteln aufgeteilt ist. Daher sind die Kapitel natürlich kurz und immer wenn man liest denkt man sich “ach, ich lese gerade noch das Kapitel” und das denkt man immer wieder und so liest man wirklich schnell 100 Seiten.
Abschließend kann ich nur sagen, dass dieses Buch wirklich eine tolle Dystopie ist und ich freue mich schon riesig auf den zweiten Teil! Für alle Dystopie Fans ist dieses Buch einfach ein MUST READ!

5-2
 
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3 Kommentare zu Rezension: Teri Terry – Gelöscht

  1. Gut zu wissen =)))))))

    LG
    Anja

  2. Katie Ki-Gö sagt:

    Das Buch "muss" ich auch noch haben =) Leseprobe hat mir sehr gefallen.

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