Rezension: Tereza Vanek – Die schöne Insel

Tereza Vanek – Die schöne Insel


Verlag: Bookspot
Seitenzahl: 448
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3956690501
Preis:
14,80€
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Die Autorin:

Ich bin gebürtige Tschechin, in München aufgewachsen und seit 2007 veröffentlichte Autorin. Den Traum vom Schreiben hatte ich schon mit 14, doch musste sehr viel Zeit vergehen, bis er wahr wurde.Vorher ging ich brav zur Schule, studierte Sprachen, lebte einige Zeit im Ausland und schlug mich mehr oder weniger begeistert mit den verschiedensten Jobs durchs Leben. Doch der Drang zu schreiben ließ mich nicht los, so dass ich mich schließlich doch ernsthaft ans Werk machte – und dann viel schneller einen Verlag fand als angenommen.Mein besonderes Interesse beim Schreiben gilt historischen Ereignissen, ungewöhnlichen Frauengestalten und der Begegnung von Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen.Ansonsten wohne ich wieder in München mit Mann, Stieftochter, vier Katzen und fünf Papageien.

Inhalt:

Shanghai anno 1900. Als uneheliches Kind von ihrer Stiefmutter verstoßen, bleibt die junge Russin Anastassia allein in der Stadt zurück, da sie sich einer erzwungenen Heirat widersetzt. Durch Zufall trifft sie auf das chinesische Mädchen Clio, das aus einem Bordell geflohen ist, und die beiden Frauen verbünden sich. Während Clio mit Anastassias Hilfe in einem Missionshaus unterkommt, findet die junge Russin eine Anstellung bei dem wohlhabenden deutschen Geschäftsmann Felix Hoffmann. Schon bald merkt Anastassia, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Doch als der auf Clio trifft, ist er auf der Stelle fasziniert von der schönen Chinesin. Clio dagegen hat ihr Herz bereits verschenkt – ausgerechnet an den japanischen Offizier Nobu und damit an ein Mitglied eben der Besatzungsmacht, die in Clios Heimat, der Insel Formosa, ein strenges Regime führt. Um ihn endlich wiederzusehen, kehrt die Chinesin, begleitet von Anastassia, zurück zur „schönen Insel“, wo Zauber und Gefahr die beiden Frauen erwarten.

Meine Meinung:

Ich bin niemand der unglaublich viele historische Romane liest, doch ab und zu bekomme ich total Lust auf das Genre und in alte Zeiten abzutauchen. So war es jetzt auch wieder und ich bin dann auf dieses Buch getroffen, welches mich total angesprochen hat. Ich liebe China und finde dieses Land schon in der Gegenwart unglaublich spannend. Daher habe ich mich natürlich sehr gefreut, etwas über das alte China zuerfahren.

Dies ist der dritte Band der chinesischen Reihe der Autorin. Man kann die Bücher allerdings unabhängig voneinander lesen, was ich auch gemacht habe.

Zum besseren Verständnis der Geschichte, enthält das Buch eine Karte, mit der man sich gut orientieren kann.

Das Setting ist sehr exotisch und besonders. Ich mochte es unglaublich gerne und durch die Beschreibungen von Tereza Vanek fühlte ich mich richtig dort hingezogen und konnte mir alles bestens vorstellen.

Die Charaktere sind super ausgearbeitet. Sie kommen aus unterschiedlichen Teilen der Welt und die Eigenschaften der Region hat sie super in ihr Verhalten reinfließen lassen. Ana, die Protagonistin der Geschichte, war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist auf der einen Seite naiv, aber auf der anderen Seite auch stark.

Das Buch ist keineswegs langweilig. Es ist unglaublich spannend, es gibt immer wieder überraschende Wendungen und gleichzeitig lernt man noch etwas über die Zeit.

Im Nachwort erklärt die Autorin, was Wirklichkeit und was Fiktion ist, was ich unglaublich interessant finde.

Fazit:

„Die schöne Insel“ von Tereza Vanek konnte mich im Wesentlichen durch sein Setting und seine Charaktere überzeugen. Für mich wirklich ein toller historischer Roman!


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