Rezension: Taran Matharu – Die Dämonenakademie – Der Erwählte

Die Dämonenakademie – Der Erwählte


Verlag: Heyne fliegt
Seitenzahl: 496
Format: Broschur
ISBN: 978-3453269842
Preis:
12,99€
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Der Autor:
Taran Matharu wurde 1990 in London geboren und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für Geschichten. Nach seinem BWL-Studium und einem Praktikum bei Random House UK schrieb er 2013 seinen ersten Roman Die Dämonenakademie, der auf der Leserplattform Wattpatt innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling avancierte. Seither widmet sich Taran Matharu ganz dem Schreiben. Der Autor lebt und arbeitet in London.

Die Reihe:
1. Die Dämonenakademie – Der Erwählte
2. Die Dämonenakademie – Die Inquistion (22.05.2017)
3. Die Dämonenakademie – Die Prophezeiung (08.01.2018)

Inhalt:
Der 15-jährige Waisenjunge und Hufschmiedlehrling Fletcher hat es nicht leicht in seinem Dorf. Vor allem Didric, der verwöhnte Sohn des reichsten Mannes, macht ihm das Leben zur Hölle. Doch dann entdeckt Fletcher, dass er die seltene Gabe besitzt, einen Dämon zu beschwören – den feuerspuckenden Ignatius. Als Fletcher eines Verbrechens angeklagt wird, das er nicht begangen hat, müssen er und Ignatius fliehen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu einer geheimnisvollen Akademie, auf der Fletcher zum Dämonenkrieger ausgebildet werden soll, denn Orks drohen, die Welt der Menschen zu überfallen. Für den jungen Hufschmied und den kleinen Dämon beginnt das größte und gefährlichste Abenteuer ihres Lebens.

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass als ich das Buch gesehen habe, es mich erst einmal total abgeschreckt hat. Der Grund dafür ist das Cover, welches mich, abgesehen von den Farben, überhaupt nicht anspricht. Allerdings habe ich mir dennoch den Klappentext durch gelesen und der hörte sich super an, sodass ich das Buch einfach eine Chance geben musste.

Zu Beginn des Buches war ich von der Geschichte noch wirklich begeistert. Das Buch konnte mich packen und mitreißen. Doch dann ging es für mich leider steil bergab. Es gab immer wieder Dinge in dem Buch, die mich wirklich gestört haben.

Zu aller erst war das der Protagonist. Zu Anfang mochte ich ihn noch ganz gerne, doch dann hat er immer wieder Entscheidungen getroffen, die ich absolut nicht nachvollziehen konnte. Außerdem fehlte mir hier die Entwicklung.

Die Idee, die Taran Matharu hatte, hat mir auf der einen Seite sehr gut gefallen. Die Idee mit der Dämonenakademie fand ich klasse. Hier hat er zwei Dinge verbunden, die ich unglaublich gerne mag. Allerdings wollte der Autor noch mehr und für mich zu viel. Neben Dämonen gab es auch noch Orks, Zwerge und Co. Für mich wirkte das zu gewollt.

Den größten Kritikpunkt, den ich habe, ist allerdings das Thema Burka. Ein unglaublich schwieriges Thema, das meiner Meinung nach nicht verschönt werden sollte. Das ist mir wirklich sauer aufgestoßen, was super schade ist, denn eigentlich hat das Thema hier auch nicht unbedingt einen Platz dafür.

Fazit:

“Die Dämonenakademie” von Taran Matharu war für mich leider eine riesen Enttäuschung. Die Charaktere waren zu platt und der Autor hat für mich einfach zu viel gewollt.  

 

 

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