Rezension: Sylvia Roth – Ein Jahr in Lissabon

Sylvia Roth – Ein Jahr in Lissabon

Autor: Sylvia Roth
Titel: Ein Jahr in Lissabon
Verlag: Herder Verlag
Seitenanzahl: 190
Format: Flexcover
ISBN: 978-3-451-06483-8
Preis: 12,99€
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Autorin:
Sylvia Roth studierte Musikwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg, Wien und Köln und arbeitet als Operndramaturgin an diversen Theatern der Republik. 2011 führte ein Kulturstipendium sie in ihre Lieblingsstadt Lissabon.
Inhalt:
Sie hatte sich rettungslos verliebt: In die Schiffshupen, die vom Tejo herauf tönten, das Surren der Kaffeemaschinen, das aus den Pastelarias drang, in die Frau, die in einem Holzkistchen ihren Kanarienvogel spazieren führte, den Schuhputzer, der sein Werkzeug ordnete und in die beiden alten Herren, die auf einer Parkbank ihr Nickerchen hielten. Sie war Hals über Kopf verschossen in die Poesie dieser Stadt – und musste einfach bleiben. Für länger. Für ein ganzes Jahr.
Meine Meinung:
Dieses Buch ist das erste Buch, was ich aus der “Ein Jahr in” Reihe gelesen habe und ich habe mich wirklich darauf gefreut mehr über Lissabon zu erfahren.
Sylvia Roth hat wirklich sehr viel über die Stadt Lissabon und über das Land Portugal bericht. Aber auf eine tolle und unterhaltsame Art und Weise.
Der Leser erfährt eine Menge über die Sprache.  Denn Sylvia Roth geht nach Lissabon, ohne die Sprache zu beherrschen. Dies hat den Vorteil für den Leser, dass man doch etwas von der Sprache kennen lernt. In dem Buch werden Redewendungen von Menschen auf portugiesisch geschrieben. Direkt dahinter steht dann immer die deutsche Übersetzung. Das gefiel mir wirklich gut, denn so hat man noch ein bisschen von der Sprache kennen gelernt.
Des Weiteren lernt man wirklich über Lissabon selber kennen, über die verschieden Sehenswürdigkeiten, aber auch Orte, die nicht unbedingt Touristenorte sind. Deswegen würde ich, wenn ich mal nach Lissabon fahre, das Buch definitiv nochmal lesen und mir die Orte raus schreiben.
Neben der Stadt Lissabon lernt man aber auch etwas über das Essen in Portugal kennen, z.B. welche Angewohnheiten die Portugiesen haben im Bezug auf Essen und auf Kaffee.
Ein weiterer Pluspunkt ist, das aktuelle Themen mit einbezogen werden, wie die Wirtschaftskrise. Sylvia Roth erzählt, welche Auswirkung die Krise auf das Land hat und wie die Menschen damit umgehen.
Fazit:
In dem Buch “Ein Jahr in Lissabon” erfährt der Leser sehr viel über Lissabon und über Portugal. Aber anders als in einem Reiseführer auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise.
Das Buch ist ein MUST READ für alle, die mal nach Lissabon reisen wollen oder einfach mehr über die Stadt erfahren möchte.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich beim Herder Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken!
 

1 thought on “Rezension: Sylvia Roth – Ein Jahr in Lissabon”

  1. Als ich vor meiner Reise im Bücherladen stand und eigentlich einen klassischen Reiseführer kaufen wollte, stieß ich auf "Ein Jahr in Lissabon" von Sylvia Roth. Ich habe es vor und während meines Lissabonurlaubs gelesen und hatte damit einen emotionalen und intellektuellen Vorsprung: Einen Eindruck der kleinen und großen Eigenheiten der Portugiesen und der Lissabonner im Besonderen.

    Sylvia Roth beschreibt ihre Alltagserlebnisse (auch Missgeschicke) in dieser Stadt auf eine feinsinnige Weise, die mir mehrfach ein lautes Lachen entlockt haben. Es hat mir große Freude bereitet ihre Beobachtung mit meinen eigenen Augen zu entdecken und innerlich zu Bestätigen.
    Ein Jahr in Lissabon ist ein persönlicher Blick hinter die Kulissen einer Stadt und deren Bewohner, der meinen Aufenthalt sehr bereichert hat.

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