Rezension: Stephen King – Pin up. Die Verurteilten

Stephen King – Pin up. Die Verurteilten

 

Autor: Stephen King
Titel: Die Leiche
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 184
Format: eBook
Preis: 2,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Der Autor:
„Carrie“, „The Shining“, „Misery“ – es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, „Carrie“, erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

Inhalt:
1948 wird Andy Dufresne, ein erfolgreicher junger Banker, in das Staatsgefängnis Shawshank eingeliefert. Wegen Mord an seiner Frau und ihrem Liebhaber soll er hier seine zweimal lebenslängliche Strafe absitzen. Schläge, Vergewaltigungen und Totschlag sind in Shawshank an der Tagesordnung. Doch im Gegensatz zu den meisten anderen Insassen scheint Andy an den alltäglichen Demütigungen und Misshandlungen partout nicht zerbrechen zu wollen. Was hat es mit seiner Gelassenheit auf sich, und kann ein derart ruhiger Mann wirklich ein grausamer Mörder sein?

Meine Meinung:

Jeden Montag im Jahr 2016 ist beim Heyne Verlag eine Kurzgeschichte des Autors erschienen. Da mir “Die Leiche” und “Regenzeit” von King gut gefallen haben, hatte ich Lust auf eine weitere Kurzgeschichte und diese hat mich sehr angesprochen. Die Geschichte stammt aus dem Buch “Frühling, Sommer, Herbst und Tod”.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Red erzählt. der aus Castle Rock stammt. Er sitzt im Shawshank Gefängnis und besorgt für seine Mitsassen alle mögliche Gegenstände, auch für Andy Defresne um denen es hier hauptsächlich geht.

In der Geschichte erfährt man viel über den Gefängnisalltag im 20. Jahrhundert. Man erfährt welche Rangordnung es dort gibt und wer für was zuständig ist. Dies fand ich sehr interessant und wurde sehr gut geschildert.

Zu Beginn plätscherte die Geschichte erst vor sich hin und ich wusste nicht so recht in welche Richtung die Geschichte gehen wird. Das sorgt dafür, dass sich die Geschichte zu Beginn erst etwas zog und erst mit der Zeit spannend wurde. Die Geschichte ist auf Grund der Taten der Insassen sehr emotional, was ich gar nicht erwartet hatte.

Das Ende der Novelle fand ich sehr genial und überraschend.

Fazit:
“Pin Up. Die Verurteilten” ist wieder ein gute Novelle von Stephen King. Man erfährt viel über den Gefängnisalltag und begleitet zwei sehr interessante Charaktere. Eine tolle Geschichte für zwischendurch!

4

 

 

 

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