Rezension: Stephen King – Mind Control

Stephen King – Mind Control

Autor: Stephen King
Titel: Mind Control
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 528
Format: Gebunden
ISBN: 978-3453270862
Preis: 22,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Der Autor:
Carrie“, „The Shining“, „Misery“ – es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, „Carrie“, erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

Die Reihe:
1. Mr. Mercedes
2. Finderlohn
3. Mind Control

Inhalt:
In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.

Meine Meinung:

Da ich die ersten beiden Bände der Bill-Hodge-Trilogie “Mr. Mercedes” und “Finderlohn” wirklich gut fand, war ich nun sehr gespannt auf den Abschluss der Trilogie und habe mich riesig darauf gefreut.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir wieder sehr leicht und hat mir auch direkt super gefallen. Man trifft hier wieder auf alte Bekannte, weswegen man die beiden Vorgängerbücher gelesen haben sollte.

Diese Spannung bleibt das ganze Buch über konstant hoch. Das Buch war meiner Meinung nach sogar noch spannender als die beiden anderen Bände. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und hätte es am liebsten in einem Rutsch gelesen.

Der Schreibstil von Stephen King ist wie gewohnt salopp und sehr gut zu lesen. Es fühlt sich jedes Mal an, als würde man nach Hause kommen. Er schreibt sehr bildhaft und authentisch.

Die ersten beiden Bücher waren für mich eher Thriller, doch bei diesem Band ist King zu seinen Wurzeln zurück gegangen und hat mehr Horror mit hineingebracht, was mir unfassbar gut gefallen hat. Die Atmosphäre ist mystisch und einfach grandios.

Auch in diesem Teil waren die Charaktere wieder grandios. Bill Hodge ist einfach unfassbar sympathisch und hat sich hier auch noch einmal weiter entwickelt. Der Bösewicht Brady Hartsfield, den man bereits aus Mr. Mercedes kennt, ist hier auf einer ganz neuen Ebenen gelangt, die das ganze noch spannender gemacht haben.

Fazit:
„Mind Control“ ist grandioser Abschluss der Trilogie, der mich mehr als überzeugen konnte. Das Buch ist spannend und King bringt hier viele Horrorelemente mit rein. Für alle Stephen King Fan ein MUSS!

 

5

 

 

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