Rezension: Stephen King – Der Fluch

Stephen King – Der Fluch

Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 448
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3453435780
Preis: 9,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Der Autor:

„Carrie“, „The Shining“, „Misery“ – es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, „Carrie“, erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

Inhalt:

Der übergewichtige Anwalt Billy Halleck überfährt eine Zigeunerin, wird aber vor Gericht freigesprochen. Der Vater der Toten verflucht Billy mit einem einzigen Wort: »Dünner«. Fortan nimmt er von Tag zu Tag ab, so viel er auch isst. Erst freut er sich darüber, doch bald ergreift ihn die Panik. Als er schließlich akzeptiert, dass es sich um einen Fluch und nicht um eine Krankheit handelt, ist es schon fast zu spät …

Meine Meinung:

Ich hatte mal wieder große Lust auf einen Stephen King und dachte mir, dass ich dieses Mal zu einem Buch greife, das er unter Richard Bachman geschrieben hat. Es war mein erstes Buch unter seinem Pseudonym und ich war gespannt, ob er mich auch als Richard Bachman überzeugen kann.

Zu Beginn der Geschichte lernt der Leser Billy erst einmal kennen. Er ist übergewichtig und hat mit vielen verschiedenen Methoden versucht abzunehmen, aber bisher hat nichts so richtig funktioniert, bis er dann auf den Zigeuner trifft.

Am Anfang der Kapitel steht immer das aktuelle Gewicht von Billy, so weiß der Leser immer wie stark er abgenommen hat. Der Schreibstil von Stephen King ist wieder mal genial, wobei man hier schon einen Unterschied merkt, im Gegensatz zu seinen anderen Büchern. Er schreibt kurzbündiger und nicht so ausschweifend. Dennoch mochte ich seinen Stil unglaublich gern und er konnte mich wieder einmal total mitreißen.

Die Charaktere des Buches sind wieder sehr gut ausgearbeitet. Insbesondere Billy fand ich grandios. Ich konnte mit ihm sehr gut mitfühlen und konnte seine Ängste sehr gut nachvollziehen.

Die Spannung in der Geschichte ist richtig gut. Das Buch hat mich so gepackt, dass ich es innerhalb von zwei Tagen gelesen habe. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, in welche Richtung die Geschichte noch gehen könnte und wie es wohl enden wird.

Von dem Ende war ich dann mehr als überrascht. Ich habe es beendet und konnte überhaupt nicht glauben, was Stephen King hier gemacht hat. Umso länger ich allerdings darüber nachdenke, umso genialer finde ich es. Das sind die Enden, die dem Leser im Gedächtnis bleiben.

Fazit:
Mit „Der Fluch“ konnte mich Stephen King bzw. Richard Bachman komplett überzeugen. Das Buch bietet eine grandiose Horrorgeschichte mit einer tollen Idee, viel Spannung und genialen Charakteren. Eine ganz klare Empfehlung Fans des Horrors!

https://www.youtube.com/watch?v=t6ReaddxG_k

 

Dieser Beitrag wurde unter Rezension abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.