Rezension: Stephen King – Der Affe

Stephen King – Der Affe

Verlag: Heyne
Seitenzahl: 72
Format: eBook
Preis: 1,49€
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Der Autor:
„Carrie“, „The Shining“, „Misery“ – es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, „Carrie“, erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

Inhalt:
Tsching-tsching-tsching, wer ist tot? Hal wusste nicht, woher der Spielzeugaffe stammte, den er als Kind auf dem Dachboden gefunden hatte. Ein unwiderstehlicher Drang ließ ihn jedenfalls am Schlüssel der Aufziehmechanik drehen. Und immer wenn der Affe die kleinen Blechzimbeln schlug – tsching-tsching-tsching –, starb jemand. Damals hatte Hal ihn in den Brunnen geworfen, um ihn ein für alle Mal los zu sein. Nur dass der Affe wohl andere Pläne hat. Jahre später taucht er wieder auf, und einen von Hals Söhnen drängt es, den Schlüssel zu drehen. Tsching-tsching-tsching …

Meine Meinung:

Jeden Montag im Jahr 2016 ist beim Heyne Verlag eine Kurzgeschichte des Autors erschienen. Da mir “Die Leiche” und “Regenzeit” von King gut gefallen haben, hatte ich Lust auf eine weitere Kurzgeschichte und diese hat mich sehr angesprochen. Die Geschichte stammt aus dem Buch “Blut”.

Stephen King hat sich für diese Kurzgeschichte wieder ein Element aus dem Alltag gesucht, dieses Mal ein Kinderspielzeug in Form eines Affen.

Der Leser bleibt lange im unklaren darüber, was mit dem Affen eigentlich ist. Man weiß nur, dass Hal Angst vor ihm hat, aber was passiert ist, erfährt man erst spät.

Dadurch bleibt die Spannung aufrecht, da man unbedingt wissen möchte, was genau passiert ist und wovor Hal so große Angst hast.

Erzählt wird die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Es gibt immer wieder Rückblicke, die aufklären, was überhaupt los ist.

Die Charaktere in der Geschichte bleiben sehr oberflächlich, was bei einer Kurzgeschichte aber okay ist. Zu Beginn des eBooks kam ich etwas durcheinander, mit den Namen der Charkatere, doch dies legte sich beim lesen.

Fazit:
“Der Affe” ist eine gute Kurzgeschichte, die mit einem konstanten Spannungsbogen zu überzeugen weiß. Die Geschichte ist weder besonders gruselig, noch besonderes blutig oder ähnliches, aber sie macht einfach Spaß zu lesen und ist daher für jeden King-Fan eine Empfehlung.

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