Rezension: Stefanie Hasse – The Evil me

Stefanie Hasse – The Evil me


Verlag: Carlsen Impress
Seitenzahl: 286
Format: eBook
Preis: 3,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Die Autorin:
Stefanie Hasses Liebe zu Büchern begann irgendwann Ende der 80er Jahre.
2011 fing sie an, ihre eigenen Ideen zu entwickeln. Buchfiguren und fiktive Welten sind seither fest in ihrem Alltag verankert. Als Vielleserin ist sie stets auf der Suche nach neuem Lesestoff – und schreibt genau die Bücher, die sie selbst lesen wollen würde.


Inhalt:
Eine bessere Welt, ein erweiterter Horizont, grenzenloses Wissen und die ununterbrochene Möglichkeit, mit jedem und allen in Verbindung zu treten – das und noch viel mehr verspricht die Koryphäe Zukunft, der MindLog. Monica wartet gefühlt schon ihr ganzes Leben darauf, endlich den Chip eingepflanzt zu bekommen. Fast alle in ihrem Freundeskreis haben ihn bereits und der Graben zwischen ihnen wird immer tiefer. Als es zu ihrem achtzehnten Geburtstag endlich dazu kommt, ist die Erfahrung überwältigend. Doch dann beginnen ihre Freunde sich zu verändern. Auf Blackouts folgen unheimliche Identitätsstörungen und böse Taten. Was ist nur mit ihren Freunden los? Und was geschieht mit ihr, wenn sie selbst das Bewusstsein verliert…?

Meine Meinung:

Die BookElements-Trilogie der Autorin mochte ich unheimlich gerne und auch ihre Luca & Allegra Dilogie hat es mir angetan, weswegen ich natürlich auch ihr neustes Werk lesen muss.

Der Schreibstil von Stefanie Hasse lies sich wieder unglaublich gut lesen. Sie kann einfach unglaublich gut schreiben und den Leser so in ihren Bann ziehen.

Geschrieben wird das Buch aus der Sicht von Monica in der dritten Person, doch immer wieder gibt es auch Sichten der Gegenseite, zu der ich gar nicht viel sagen möchte. Ich mochte es sehr gerne, dass das Buch in der der dritten Person geschrieben wurde, denn so wirkte es für mich erwachsener und passender zum Buch.

Mit Monica hatte ich zwar meine Startschwiergkeiten, mochte sie nach der Zeit, aber sehr gerne. Leider blieben die Charaktere aber recht blass. Sie bekamen kaum Tiefe, was aber an dem Tempo der Geschichte liegt.

Denn das Tempo ist enorm hoch. Man hat nur wenig Zeit zum durchatmen, da die Ereignisse sich überschlagen und es einfach unfassbar spannend ist.

Diese Dystopie gehört zu denen, die ich noch am realistischen empfinde. Dadurch wird die Geschichte natürlich noch spannender und erschreckender. Ich finde es toll, wenn Autoren dies schaffen und sich so von anderen Dystopien abheben können.

Fazit:

“The Evil me” ist eine erschreckend realistische Dystopie, die mir sehr gut gefallen hat. Lediglich die Charaktere sind etwas blass, aber auf Grund des hohen Tempos, kann ich darüber sehr gut hinweg sehen. Für mich ein ganz klares MUST READ!

 

 

 

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