Rezension: Silvia Stolzenburg – Der Teufelsfürst

Hallo alle zusammen!

Silvia Stolzenburg – Der Teufelsfürst

Silvia Stolzenburg - Der Teufelsfürst
(Quelle: http://blog.bookspot.de/silvia-stolzenburg-der-teufelsfurst/)


Autor: Silvia Stolzenburg
Titel:  Der Teufelsfürst
Verlag: Bookspot Verlag
Seitenanzahl:400
Format: Gebunden
ISBN: 978-3937357751
Preis: 17,95€
Bestellen könnt ihr es hier
Autorin:
Warum eigentlich nicht selbst Romane schreiben? Eine Frage, die sich sicherlich jeder schon das eine oder andere Mal gestellt hat. Genauso ging es mir im Jahr 2006, als ich meine Dissertation über Bestseller und Buchmarkt an der Universität Tübingen eingereicht hatte, wo ich Anglistik und Germanistik studiert habe. Folglich ging es los, Ideen wurden gesucht, wieder verworfen, neu zusammengestellt, bis schließlich – ein Jahr später – das erste Manuskript aus dem Drucker kam. Und dann wurde es spannend. Agentur, Verlag, alles nicht so einfach, aber im Oktober 2010 war es dann endlich soweit und das lang ersehnte Paket mit den Vorabexemplaren meines ersten historischen Romans, “Die Launen des Teufels”, stand vor der Tür. Band zwei, “Das Erbe der Gräfin”, ist im Frühjahr 2011 erschienen, Band drei, “Die Heilerin des Sultans” folgte im Januar 2012. Alle drei Bände spielen in oder um Ulm, es dreht sich um Bürger, Barfüßer und Beginen, das Münster, Liebe, Macht und Intrigen und vieles mehr. Seit meiner Kindheit liebe ich Bücher über alles, habe sie verschlungen, und viele der alten Wegbegleiter sind immer noch in meinem Besitz – sich davon zu trennen wäre, wie einen Freund zu verlieren. Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, Bücher zu schreiben, arbeite ich als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin, fahre Rennrad, grabe in Museen und Archiven oder kraxele auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken. 

Die Reihe:
1. Der Teufelsfürst
2. Das Reich des Teufelsfürsten (Rezension)


Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1447. Im Osten Europas ist der Vorabend der Eroberung Konstantinopels angebrochen. Lediglich durch das winzige Fürstentum der Walachei von seinem größten Feind – dem Königreich Ungarn – getrennt durchbricht der osmanische Sultan immer wieder die Befestigungen an der Donau und stößt zusehends auf feindliches Territorium vor. Zwar ist die Walachei ein Vasallenstaat, aber auf den dortigen Woiwoden ist kein Verlass – trotz der Tatsache, dass sich zwei seiner Söhne, der elfjährige Radu und der sechzehnjährige Vlad Draculea, in türkischer Gefangenschaft befinden…Ein rasanter Historischer Roman um die Jugend des Mannes, der einmal zum Vorbild für den blutrünstigen Grafen Dracula werden sollte…

(Quelle: http://blog.bookspot.de/silvia-stolzenburg-der-teufelsfurst/)

Cover:
Das Cover finde ich total gelungen! Es ist eher düster und somit auch total passend zum Buch. Der Mann auf dem Cover soll Vlad Dracuela darstellen.

Meine Meinung:
Als erstes ist es wichtig zu wissen, dass es hier nicht um Vampire geht! Vlad Draculea ist zwar die Vorlage für den berühmten Vampir Vlad Dracula, hier geht es aber nur um die wahre Geschichte des Vlad Draculea! Wer also eine Vampirgeschichte lesen möchte ist hier falsch, wer aber etwas über Vlad Draculea wissen möchte, ist hier genau richtig! Was Fiktion in dem Buch ist und was wirklich geschehen ist, darüber klärt die Autorin im Nachwort auf.
Das Buch umfasst zwei große Handlungsstränge, einmal den über Vlad Draculea und den über die Katzensteins.
Der erste Teil der Dilogie beschäftigt sich hauptsächlich mit der Kindheit und der Jugend von Vlad. Vlad wird entführt und in den Sultanspalast in Edirne gebracht. Dort passieren ihm viele schlimme Dinge und ich hatte wirklich Mitleid mit ihm und habe mich mit ihm angefreundet, was ich gar nicht gedacht hätte, da ich dachte, dass er von Grund auf böse war.
Gerade dieser Handlungsstrang war sehr sehr blutig, düster und grausam. Wer etwas zarter besaitet ist, sollte sich wirklich überlegen, dass Buch zu lesen.
Der andere Handlungsstrang beschäftigt sich mit den Katzensteins, die man wohl schon aus der Ulm-Trilogie der Autorin kennt. Man muss die Trilogie aber nicht gelesen haben, um die Geschehnisse zu verstehen. Ich habe die Trilogie auch nicht gelesen und hatte keine Probleme.
Der Handlungsstrang über die Katzensteins hat mir unheimlich gut gefallen. Er ist sehr spannend, es geht um Intrigen und die Geschehnisse in der Familie. Er hat teilweise dafür gesorgt, dass man sich ein bisschen von den blutigen Ereignissen im anderen Handlungsstrang erholen konnte.
Damit man nicht durcheinander kommt, mit den verschiedenen Handlungen, steht vor jedem Kapitel das Jahr und der Ort an dem es spielt. Zur noch Besserung Orientierung findet man außerdem noch eine Karte im Buch.
Der Stil der Autorin hat mir richtig gut gefallen, er ist zwar etwas anspruchsvoller und enthält auch Begriffe aus der Zeit, lässt sich aber trotzdem sehr gut lesen. Man sollte aber schon Lust haben auf solch einen Stil. Schaut euch dort am besten einfach eine Leseprobe an.

Fazit:
„Der Teufelsfürst“ ist ein sehr düsterer und blutiger historischer Roman, der sich mit der Geschichte des Vlad Dracuela beschäftigt, der die Vorlage für Vlad Dracula war. Es geht hier aber nicht um Vampire! Alle die es etwas düsterer mögen und etwas für Vlad erfahren sollten, sollten sich dieses Buch unbedingt anschauen! Auch der zweite Handlungsstrang über die Katzensteins ist klasse. So sorgt das Buch für Abwechslung und macht es schwierig, es aus der Hand zu legen.

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