Rezension: Silas Matthes – Miese Opfer

Hallo alle zusammen!

Silas Matthes – Miese Opfer

(Quelle: Oetinger)



Autor: Silas Matthes
Titel:  Miese Opfer
Verlag: Oetinger 34
Seitenanzahl: 192
Format: Gebunden
ISBN: 978-3-95882-014-2
Preis: 9,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Der Autor:

Silas Matthes wurde 1992 in Hamburg geboren und wuchs in einem kleinen Dorf ganz in der Nähe auf. Mit achtzehn Jahren begann er an Texten zu arbeiten, mit zwanzig schrieb er die erste Fassung von „Miese Opfer“. Silas studiert Kreatives Schreiben in Hildesheim und „Miese Opfer“ ist sein Debütroman.

Inhalt: 
Sommerferien. Zwei beste Freunde. Comics, Computerspiele, Musik und Mädchen. Und dann kommt der erste Schultag und bringt das Monster zurück. Wie viel hält man aus, ohne sich zu wehren und wenn man sich wehrt, wie weit geht man? Immer enger windet sich die Spirale der Gewalt.
Authentisch. Literarisch. Ein außergewöhnliches Debüt zum Thema „Mobbing“. Beklemmend realistisch und zugleich witzig und leicht erzählt der 22-jährige Autor eine Geschichte über Peinigung, Macht und Kontrolle. Ein Roman von inhaltlicher und sprachlicher Wucht.

(Quelle: Oetinger)



Meine Meinung:
Als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt habe, war ich sofort neugierig auf die Geschichte, vor allem da der Autor nur 2 Jahre älter ist, als ich.
Das Buch behandelt ein sehr schwieriges Thema, das Thema Mobbing. Die Freunde Leo und Fred werden ziemlich krass gemobbt. Dabei ist das Ganze aber nicht übertrieben dargestellt, sondern sehr authentisch. Das macht es noch schockierender als es sowieso schon ist. 

Sebastian Dunker, der Mobber, ist ein ziemlich krasser Antagonist. Ich frage mich warum Jugendliche sowas machen und war wirklich schockiert darüber, aber genauso läuft es stellenweise ja leider auch ab.
Leo und Fred sind die typischen Opfer. Sie wissen nicht, warum ihnen das zustößt, sie versuchen es zu verheimlichen und machen nicht alles mit, sondern wollen dem ganze ein Ende setzen, mit allen Mitteln.
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, da ich einfach wissen musste, wie es mit den beiden ausgeht. Ich fand beide Charaktere wirklich sehr sympatisch.
Silas Matthes hat einen sehr eigenen Schreibstil, bei dem ich mir vorstellen könnte, dass er nicht für jeden etwas ist. Daher empfiehlt es sich, sich vorher eine Leseprobe anzuschauen. Ich mochte den Stil aber wirklich gerne, gerade weil er so anders war.

Fazit:
“Miese Opfer” hat mir wirklich wahnsinnig gut gefallen. Es ist ein sehr authentisches Buch über das Thema Mobbing mit sehr authentischen Charakteren. Dennoch glaube ich nicht, dass der Schreibstil für jeden etwas ist. Ich mochte das Buch aber unheimlich gerne und kann es nur weiter empfehlen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.