Rezension: Seth Dickinson – Die Verräterin – Das Imperium der Masken

Seth Dickinson – Die Verräterin – Das Imperium der Masken

Verlag: Fischer Tor
Seitenzahl: 560
Format: Broschur
ISBN: 978-3596296729
Preis:
16,99€
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Der Autor:

Seth Dickinson hat zahlreiche Erzählungen in Analog, Asimov’s, Clarkesworld und Strange Horizons veröffentlicht und schreibt für den Computerspiel-Blockbuster ›Destiny‹. Er unterrichtet Kreatives Schreiben beim Alpha Workshop for Young Writers und hat 2011 den Dell Magazines Award gewonnen. ›Die Verräterin‹ ist sein erster Roman.

Inhalt:

Baru Kormoran ist eine junge und hochbegabte Frau, die miterleben muss, wie das Imperium der Masken ihre Heimat Taranoke erobert, ohne einen Tropfen Blut zu vergießen: Der übermächtigen Handelsflotte hat die abgelegene Insel nichts entgegenzusetzen. Anstatt aufzubegehren, lässt Baru sich von den Imperialen anwerben und steigt rasch selbst zu einer Machtposition auf. Ihr Ziel: das Imperium von innen heraus zu zerstören.
Von ihren neuen Herren in die Kolonie Aurdwynn versetzt, bekommt sie es alsbald mit einer ganzen Reihe rebellischer Herzogtümer zu tun. Im Kampf um Macht und Freiheit findet sie sich zwischen den Fronten wieder und muss sich fragen, wo sie steht – aufseiten der Rebellion oder des Imperiums. Baru fällt eine Entscheidung, deren Tragweite sie nicht einmal selbst zu ahnen vermag …

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in der Vorschau entdeckt und es hat mich sofort angesprochen. Den Vergleich mit Game of Thrones fand ich von Anfang sehr übertrieben und habe es zwar insgesamt gehofft, aber erwartet habe ich es nicht.

Zu Beginn der Geschichte lernen wir Baru kennen. Sie ist noch ein Kind und wir bekommen einen Einblick in seine Welt und in die Welt,  in der die Geschichte spielt. Denn diese Welt gibt es so in der Art und Weise nicht, daher ist das Buch auch ins High Fantasy einzuordnen. Ansonsten findet man keine fantastischen Elemente.

Was einem sofort beim lesen auffällt und was leider auch nicht besser wird, sind die Namen in der Geschichte. Denn diese sind nicht nur ungewöhnlich, sondern auch zahlreich vorhanden. Das ähnelt doch dann schon sehr Game of Thrones. Nun leider wurde es hier mit der Zeit auch nicht besser. Ich hatte wirklich große Probleme, die Namen richtig zu zuordnen, was den Lesefluss sehr unterbrochen hat.

Der Schreibstil von Seth Dickinson ist sehr emotionslos. Es geht hier viel um Politik und Intrigen, die durch den Stil gut rüber gebracht wurden. Außerdem lies er sich wirklich gut lesen.

Die Idee, die hinter der ganzen Geschichte steckt, hat mir sehr gut gefallen. Es behandelt viele Themen, die sehr kritisch und schwierig sind. Welche genau das sind, möchte ich an dieser Stelle nicht erwähnen, um nicht zu spoilern.

Die Spannung war sehr gemischt. Auf der einen Seite war sie durch die ganzen Intrigen und Machtkämpfe super, da ich aber Probleme mit den Namen hatte, ging hier Spannung verloren.

Fazit:

“Die Verräterin – Das Imperium der Masken” von Seth Dickinson ist ein Buch, über das ich sehr zwiegespalten bin. Auf der einen Seite haben mir die Intrigen und all das wirklich gut gefallen. Außerdem war die Welt und die Idee gut. Allerdings kam ich mit den ganzen Namen nicht wirklich klar. Wer aber kein Problem damit hat, dem wird das Buch auf jeden Fall gefallen!

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