Rezension: Sebastian Fitzek – Das Paket

Sebastian Fitzek – Das Paket


Verlag: Droemer
Seitenzahl: 368
Format: Gebunden 
ISBN: 978-3426199206
Preis: 19,99€
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Der Autor:
Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin.

Inhalt:
Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt …

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass auch ich zu den Sebastian Fitzek Fans gehöre und daher musste ich natürlich sein neustes Buch sofort lesen und war gespannt, ob es eher wie seine älteren Bücher ist oder eher wie seine neueren.

Nachdem ich das Buch dann beendet habe, musste ich es erst einmal sacken lassen. Ich habe es zugeklappt und wusste nicht, wie mir das Buch gefallen hat. Ich musste erst einmal darüber nachdenken und meine Gedanken sortieren.

Mir haben ein paar Dinge nicht gefallen und zwar war das zum einen das Paket als solches. Ich hatte erwartet, dass das Paket viel wichtiger für die Geschichte ist, als es dann letztendlich war.

Außerdem bin ich mit der Protagonistin Emma überhaupt nicht warm geworden. Dadurch dass sie durch die Erlebnisse, die sie durch machen musste, einen Knacks weg bekommen hat, konnte ich mich nicht mit ihr identifizieren. Mir war das alles zu übertrieben und ich konnte viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen.

Der Aufbau des Buches ist der, eines typischen Psychothrillers. Sebastian Fitzek schafft es einen in die falsche Richtung zulocken und den Leser zu verwirren. Das Ende des Buches kam überraschend, aber wirklich zufrieden war ich damit nicht.

Weswegen das Buch trotz einiger Schwächer eine gute Bewertung von mir bekommt liegt an der Spannung. Das Buch ist ein absoluter Pagetuner. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und musst einfach wissen, wie es weiter geht und dann auch endet.

Fazit:

“Das Paket” von Sebastian Fitzek ist ein Psychothriller, der durchaus seine Stärken und Schwächen hat. Manche Dinge waren für mich unlogisch und nicht ganz nachvollziehbar. Dennoch war das Buch unfassbar spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen, sodass es von mir knappe 4 Sterne bekommt.

 

 

 

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