Rezension: Sarah Lotz – Die Drei

Sarah Lotz – Die Drei

Autor: Sarah Lotz
Titel: Die Drei
Verlag: Goldmann (zu der Verlagsseite geht es hier)
Seitenzahl: 512
Format:  Klappenbroschur
ISBN:  978-3-442-31371-6
Preis: 14,99€
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Die Autorin:
Sarah Lotz ist Drehbuch- und Romanautorin und lebt mit ihrer Familie und diversen Tieren in Kapstadt, Südafrika.
 
Inhalt:
Der erste Teil einer großartigen Thrillerserie, die unter die Haut geht.
Der Tag, an dem es passiert, geht als „Schwarzer Donnerstag“ in die Geschichte ein. Der Tag, an dem vier Passagierflugzeuge abstürzen, innerhalb weniger Stunden, an vier unterschiedlichen Orten. Es gibt nur vier Überlebende. Drei davon sind Kinder, die fast unverletzt aus den Flugzeugwracks steigen. Die vierte ist Pamela May Donald, die gerade noch so lange lebt, dass sie eine Nachricht auf ihrem Handy hinterlassen kann. Eine Nachricht, die die Welt verändern wird. Eine Nachricht, die eine Warnung ist …
 
Cover:
Mir gefällt das Cover richtig gut. Es passt wie
die Faust aufs Auge zum Buch. Die drei roten Striche stehen für die drei
Kinder, die die Abstürze überlebt haben. Der graue Streifen ist für das Kind,
bei welchem es ungewiss ist, ob es überlebt habt. Im Hintergrund erkennt man
dann noch beim genauen Hinsehen ein Flugzeug. Ein Cover, welches vor allem so
richtig auf dem zweiten Blick überzeugen konnte.
 
Meine Meinung:
Dies ist auf Grund seiner Idee, ein sehr
außergewöhnlicher Thriller. Bücher über Flugzeugabstürze gibt es viele. Aber
dieses Buch ist besonders auf gemacht. Das Buch wurde von der fiktiven Autorin
Elspeth Martin geschrieben. Es ist also ein Buch im Buch. Es ist eine Sammlung
von Interviews von Familienmitgliedern der Opfer oder eine Sammlung von Verschwörungstheorien.
Dadurch wirkte das Buch sehr realistisch und ich bekam an der einen oder
anderen Stelle wirklich eine Gänsehaut.
Dadurch dass das Buch in der Art geschrieben
wurde, gab es sehr viele Charaktere aus verschiedenen Ländern. Ich bin oft durcheinander
gekommen und musste immer wieder überlegen, wer welcher war und vor allem zu
wem er gehörte. Das machte das ganze schwierig und so gab es keine
tiefgründigen Charaktere oder ähnliches.
Ein großer Kritikpunkt an dem Buch war mich die Spannung. Anfangs war
ich noch super begeistert von dem Buch, aber irgendwann zog es sich doch sehr.
Es gab einige wirklich langatmige Stellen, die wirklich kürzen sein könnten. Die
Autorin schaffte es leider nicht die Spannung aufrecht zu erhalten.
Das Buch ist sehr unterschiedlich erzählt, es gibt mal Dialoge, mal
Erzählungen von einzelnen Personen zu dem Geschehnis oder ähnliches oder auch
die Aufstellung von Theorien, daher verändert sich der Schreibstil. Im Großen
und Ganzen mochte ich ihn aber ganz gerne. Er lies gut und schnell lesen.
Fazit:
„Die Drei“ ist ein Thriller mit einer sehr ungewöhnlichen Idee. Für mich
mangelte es aber leider an der Umsetzung, da mir häufig die Spannung fehlte. Wer
aber mal einen anderen, realistischen Thriller lesen möchte, ist hier genau
richtig.

 

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