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Rezension: Sally Green – Half Bad – Das dunkle in mir

Hallo alle zusammen!
Ich habe wieder eine Rezension für euch:

Sally Green – Half Bad – Das dunkle in mir

(Quelle: www.randomhouse.de)

Autor: Sally Green
Titel: Half Bad – Das dunkle in mir
Verlag: cbj (zu der Verlagsseite geht es hier)
Seitenzahl: 432
Format: Gebunden
ISBN: 978-3570158425
Preis: 17,99€
Bestellen könnt ihr es hier
Autorin:
Sally Green lebt in Nordengland, hat einen akademischen Abschluss, einen Beruf und bereits in mehreren Jobs (bezahlten und unbezahlten) gearbeitet. Nun hat sie endlich die Zeit gefunden, die Geschichten aufzuschreiben, die sie sich schon immer ausgedacht hat. Sally Green liest gern, mag Wanderungen in der Natur und möchte weniger Kaffee trinken. Half Bad – Das Dunkle in mir ist ihr Debütroman.
Inhalt:
Nathan wird gejagt.
Seit seiner frühesten Kindheit wird er von der Regierung beobachtet, verfolgt, eingesperrt. Denn Nathan lebt in einer Welt, in der – mitten im modernen Alltagsleben – Hexen existieren. Weiße Hexen, die sich selbst für gut erachten und die Regierungsmacht in ihren Händen halten. Schwarze Hexen, die gefährlich und skrupellos sind und im Untergrund arbeiten. Und Nathan, der beides ist – denn seine Mutter war eine Weiße und sein Vater Marcus ist der gefürchtetste Schwarze aller Zeiten. Nathan ist ihm nie begegnet, aber von so einem Vater kann er nur Dunkles und Böses geerbt haben. Oder?

Meine Meinung:
Die Meinungen die ich bisher zu Half Bad gehört habe, waren sehr
unterschiedlich viele davon waren begeistert, andere mochten es aber wiederum
gar nicht. Deswegen war ich sehr gespannt, wie es mir wohl gefallen wird und
ich muss sagen, dass es mir wirklich ganz gut gefallen hat.
Ich hatte am Anfang des Buches allerdings so meine Schwierigkeiten,
denn der Schreibstil der Autorin Sally Green ist wirklich einzigartig und
anders. Im ersten Teil des Buches, ist es wirklich schwierig, aber im zweiten
Teil wird es besser und man gewöhnt sich daran. Im Endeffekt muss ich sogar
sagen, dass mit der Schreibstil gut gefallen hat, da er einfach mal anders ist.
Die Idee des Buches mit den schwarzen und weißen Hexen fand ich
großartig. Es war etwas komplett neues und hatte viel Potential. Leider wurde
das Potential in meinen Augen nicht richtig genutzt, denn es gab einige
Stellen, die sehr langatmig waren und in denen nur sehr wenig passiert ist.
Andere waren wieder super spannend und man konnte das Buch nicht weglegen.
Mit dem Protagonisten Nathan bin ich leider nicht ganz warm geworden.
Ich konnte seine Handlungen größtenteils nachvollziehen, aber leider konnte ich
nie vollständig mit ihm mitfühlen. Allerdings fand ich es toll, dass es hier
den Konflikt gab, ob der Protagonist jetzt gut oder böse ist. Ich fand das sehr
interessant und einfach mal was anderes.
Fazit:
Mit „Half Bad – Das Dunkle in mir“ hatte Sally Green wirklich eine
tolle Idee für eine Geschichte. Leider hat sie in meinen Augen das Potential
nicht ganz genutzt, da es zwar größtenteils spannend war, allerdings gab es
auch einige langatmige Stellen.
Jeder der zu dem Buch greift, sollte sich unbedingt vorher eine
Leseprobe anschauen! Für alle die mit dem Schreibstil klar gekommen, ist das
Buch aber definitiv lesenswert!

Mein Dank geht an den cbj Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

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