Rezension: Sabine Schoder – Liebe ist was für Idioten. Wie mich.

Sabine Schoder – Liebe ist was für Idioten. Wie mich.


Verlag: FJB
Seitenzahl: 368
Format: Broschiert
ISBN: 978-3733501518
Preis:
12,99€
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Die Autorin:

SABINE SCHODER, Jahrgang 1982, hat Graphikdesign in Wien studiert und sich dort Hals über kopf verliebt. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Vorarlberg und widmet sich nach dem Erfolg ihres Jugendromans ›Liebe ist was für Idioten. Wie mich.‹ hauptberuflich dem Schreiben.

Die Reihe:

  1. Liebe ist was für Idioten. Wie uns.
  2. So was passiert nur Idioten. Wie uns.

Inhalt:

Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet.

Wirklich.
Kein großes Ding.
So was passiert.
Aber ausgerechnet ihr?
Nein!
Ganz.
Sicher.
Nicht.

Oder vielleicht doch?

Meine Meinung:

Ich habe das Buch direkt nach Erscheinen gelesen, doch jetzt wo der zweite Teil erschienen ist, wollte ich das Buch unbedingt nochmal lesen, was ich dann auch gemacht habe.

Was mir wieder sofort aufgefallen ist, ist der Schreibstil von Sabine Schoder. Sie schreibt sehr einnehmend und bringt die Gefühle der Charaktere sehr gut herüber. Wenn man mit dem Lesen beginnt, verfällt man direkt in den Lesefluss und mich konnte das Buch unglaublich begeistern.

Was mir sehr schnell allerdings negativ aufgefallen ist, ist wie mit dem Thema Kiffen umgegangen wird. Für meinen Geschmack wird es zu schön geredet und zu verharmlost. Vielleicht bin ich hier auch zu spießig, aber gerade für ein Jugendbuch, wird es hier einfach zu schön geredet. Hier hätte ich mir eine kritischere Betrachtung gewünscht.

Die Protagonistin Viki hat mir richtig gut gefallen. Sie ist eine Protagonistin, die man so in anderen Büchern nicht findet. Auf den ersten Blick ist sie unglaublich pessimistisch und ein Miesepeter. Doch natürlich macht sie eine Entwicklung und hat mir mit der Zeit immer besser gefallen.

Die Geschichte ist nicht unglaublich spannend, aber dennoch wollte ich nicht aufhören zu lesen. Der große Knall kam erst gegen Ende und für mich zu spät. Denn das Ende kam zu schnell und ging zu schnell. Der Knall hätte eher kommen sollen, dann wäre das Buch noch spannender geworden.

Das ist aber wirklich meckern höchstem Niveau, denn das Buch war grandios. Es bedient sich zwar an Klischees, aber es ist alles andere als Klischeehaft und das zu schaffen ist wirklich toll.

Fazit:

Mit „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ Konnte Sabine Schoder mich auch ein zweites Mal restlos begeistern. Die Geschichte ist für alle etwas, die eine andere abwechslungsreiche Liebesgeschichte lesen möchten.

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