Rezension: Ruth Olshan – All die schönen Dinge

Hallo alle zusammen!
Ruth Olshan – All die schönen Dinge

Autor: Ruth Olshan
Titel: All die schönen Dinge
Verlag: Oetinger
Seitenanzahl: 288
Format: Gebunden
ISBN: 978-3789103711
Preis: 14,99€
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Die Autorin:

Ruth Olshan wurde 1970 in Moskau geboren. Ein Jahr später emigrierte die Familie nach Israel, 1974 kam sie nach Deutschland. Aufgewachsen in Berlin studierte Olshan über ein Stipendium in Leeds (UK) und Köln Filmregie und Drehbuch. Sie arbeitet als freie Autorin und Filmemacherin für Dokumentar- und Spielfilm. Für ihr Werk wurde Olshan mehrfach ausgezeichnet. Ihre Erfahrung als Drehbuchautorin und Filmemacherin bereichert ihr Schreiben von Kinder- und Jugendliteratur.

Inhalt:
Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiss, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Das hat es sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und kann jeden Moment explodieren. Oder eben nicht. Das ist die entscheidende Frage und um die kreist ziemlich viel in Tammies Leben. Erst als Tammie eines Tages auf dem Friedhof einen Jungen kennenlernt, der an Grabsteinen rüttelt, ändert sich von Grund auf alles für sie. “All die schönen Dinge” von Ruth Olshan ist die ideale Mädchenlektüre für alle, die John Green & Co lieben.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch in den Neuerscheinungen entdeckt und wusste sofort, dass ich es lesen muss. Ich bin zwar kein großer John Green Fan, dnenoch hat mich die Geschichte total angesprochen. 
Ich habe sie angefangen zu lesen und war sofort begeistert. Ich habe bei Geschichten mit einem ernsten Thema immer die Befürchtung, dass die Stimmung zu drückend und zu sehr auf die Tränendrüse gedrückt wird. Dieses Gefühl hatte ich hier gar nicht. 
Natürlich hat es Tammie nicht einfach im Leben, aber sie verkriecht sich nicht. Sie ist eine sehr starke Protagonistin und versucht mit dem Aneurysma im Kopf zu leben und damit umzugehen. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie wirkte dadurch sehr nah und authentisch.
Aber auch Fynn hat mir sehr gut gefallen. Zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass er viel älter ist als Tammie, aber nach der Zeit legte sich das und ich fand auch ihn unheimlich sympatisch, auch wie er mit Tammie und der ganzen Sache umgegangen ist. 
Die Liebesgeschichte in dem Buch gefiel mir super. Sie kam nicht so überhastet, sondern näherte sich langsam. Vor allem Fynn hat hier viel dazu beigetragen, dass sie auch eher ungewöhnlich wurde. 
Natürlich hat das Buch auch traurige Stellen, bei so einem Thema bleibt das ja leider nicht aus. Aber es wirkte natürlich und nicht aufgesetzt und vor allem nicht aufgezwungen. 

Fazit:

“All die schönen Dinge” ist ein wirklich schönes Jugendbuch! Das Thema des Buches ist zwar ernst, aber die Autorin bringt es aber eine schöne Art rüber. Die Geschichte wirkt nicht gewollt traurig, sondern zeigt, wie schön das Leben ist. Ein klare Leseempfehlung von mir! 


Meine Rezensionen erscheinen auch bei AmazonWasliestduLovelybooksGoodreads und Buecher.de

 

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