Rezension: Richard Laymon – Die Tür

Richard Laymon – Die Tür

Verlag: Heyne Hardcore
Seitenanzahl: 256
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3453676732
Preis: 9,99€
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Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Die Reihe:
1. Der Keller
2. Die Tür 

Inhalt:

Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet …

Meine Meinung:

Die ersten 3 Bände der Beasthouse-Reihe, die in “Der Keller” enthalten sind, haben mir sehr gut gefallen. Daher war ich natürlich auch sehr gespannt auf den vierten und abschließenden Teil der Reihe.

Das Buch startet mit einem Vorwort von Jack Ketchum, indem er etwas über Richard Laymon erzählt und von ihm schwärmt. Das Vorwort war wirklich ein toller Start in die Geschichte.

Dann folgt die Geschichte “Die Tür”, die aber auch nur 128 Seiten ist. Es ist nur eine indirekte Fortsetzung der ersten drei Bänden, denn die Geschichte spielt zwar im selben Haus, aber es wird kein Bezug zu den vorherigen Bänden genommen.
Die Geschichte ist vor allem merkwürdig. Ich fand die Charakter merkwürdig und noch merkwürdiger was das Ende. Die Charaktere waren unglaublich flach und ich konnte weder Mark noch Alison irgendwie verstehen.
Das Buch war zwar spannend und etwas blutig, aber so richtig konnte es mich nicht packen.

Nach “Die Tür” folgt dann noch die Kurzgeschichte “Die Wildnis”. In der Kurzgeschichte geht es um Neil Champion. Er hat sich gerade von seiner Freundin getrennt und will nun einen Wanderausflug machen. Dieser Ausflug gestaltet sich allerdings etwas anders, als vorher gedacht.
Für mich war die Geschichte okay. Zu Beginn zog sie sie sich etwas und dann ging es sehr schnell. Die Entwicklung fand ich ganz gut, aber umhauen konnte sie mich nicht. Eine Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss.

Fazit:

“Die Tür” beinhaltet nur zur Hälfte den Nachfolger von “Der Keller”, der Rest ist eine Kurzgeschichte und eine Leseprobe. Dies hätte man definitiv besser kennen zeichnen müssen. Beide Geschichten waren für mich okay, aber auch nicht mehr.

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