Rezension: Richard Laymon – Das Ufer

Richard Laymon – Das Ufer

 Verlag: Heyne Hardcore
Seitenzahl: 592
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99€
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Der Autor:
 Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.

Inhalt:
Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!

Meine Meinung:
In der letzten Zeit bin ich ein großer Laymon Fan geworden, sodass ich mich sehr auf sein neustes Buch im Heyne Hardcore Verlag gefreut habe.

Der Schreibstil von Richard Laymon ist wie gewohnt sehr einfach gehalten. Er schreibt sehr direkt und nennt die Dinge beim Namen. Was in diesem Buch aber war, was ich von anderen nicht kannte war, dass er sich häufig wiederholt hat. Bestimmte Passagen wurden immer wiederholt, was leider sehr nervig war. Man hätte das Buch um bestimmt 100 Seiten streichen können, wenn man diese weg gelassen hätte.

Die Idee, die Laymon hier hatte, ist leider nichts neues. Man kennt das aus vielen Horrorfilmen und leider hat er auch nichts neues daraus gemacht. Den Richard Laymon den ich kenne mit tollen Ideen, den sucht man hier leider vergeblich.

Trotzdem ist das Buch spannend und schockierend. Der Autor hat auch hier nicht mit Blut und schockierenden Momenten gespart.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, leider auch voller Klischees, aber definitiv sympathisch. Leigh hat eine sehr unschöne Vergangenheit, liebt ihr Tochter Deana aber über alles und würde alles für sie tun. Deana hat ihren eigenen Kopf und nur Augen für ihren Freund, bis dem etwas schlimmes geschieht.

Das Ende des Buches ist komplett untypisch für Richard Laymon und war mir einfach viel zu viel

Fazit:
“Das Ufer” ist bisher das schlechteste Buch, das ich von Richard Laymon gelesen habe. Es konnte mich nicht richtig schockieren, da die Idee nichts neues ist und es zu viele Wiederholungen gab – leider. Dennoch war das Buch unterhaltsam zu lesen und bekommt daher von mir daher schwache 3 Sterne.

 

 

3

 

2 thoughts on “Rezension: Richard Laymon – Das Ufer”

  1. Mal kurz eine Info zu dem “Die Idee ist nicht neu”. Man muss bedenken, dass Laymon bereits seit sehr vielen Jahren tot ist und die meisten seiner Bücher in den achtziger/neunziger Jahren geschrieben und teilweise veröffentlicht wurden. “Das Ufer” erschien in den USA 2004, wurde aber deutlich früher schon geschrieben. Damals war die Thematik noch nicht so weit verbreitet. Letztendlich kann der Autor ja nichts dafür, wenn die Bücher erst jetzt in Deutschland erscheinen. 😉

    1. Hey,
      weiß ich doch. Aber ob Laymon als erstes mit dieser Idee um die Ecke kam bezweifle ich auch. Begeistern konnte mich das Buch so oder so nicht.
      Liebe Grüße
      Lena

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