Rezension: Richard Laymon – Das Grab

Richard Laymon – Das Grab

Verlag: Heyne Hardcore
Seitenanzahl: 544
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3453675551
Preis: 9,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Der Autor:
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.
Inhalt: 

Alle machten sich über Melvin lustig. Nur Vicki hatte den Mut, sich für den Außenseiter einzusetzen. Das änderte sich schlagartig, als er auf die Idee kam, eine Leiche auszugraben und mit Hilfe einer Autobatterie zum Leben zu erwecken. Jahre später wird Vicki immer noch von Alpträumen gequält. Als sie in ihre Heimatstadt zurückkehrt, wird Melvin gerade aus einer Anstalt entlassen. Er ist verrückter als je zuvor – und hat bei seinen Experimenten gewaltige Fortschritte gemacht.

Meine Meinung:

Ich habe schon den ein oder anderen Richard Laymon gelesen und diese haben mir immer sehr gut gefallen, daher war ich neugierig wie mir wohl dieses Buch gefallen wird und was mich erwartet.

Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir richtig gut. Der Schreibstil des Autors hat mich sofort überzeugt. Er schreibt sehr einfach und somit gut zu lesen. Er nennt die Dinge beim Namen und hat keine Skrupel auch mal Dinge genauer zu beschreiben.

Für mich ging die Geschichte nach ca. 100 Seiten, in eine Richtung, die mir nicht vollständig zugesagt hat. Für mich wurde es ab da zu abgedreht und zu unrealistisch, auch wenn es übernatürlich ist. Ich hätte mir gewünscht, dass Laymon hier in eine andere Richtung geht.

Die Charaktergestaltung finde ich hier sehr schwierig. Vicky, die Protagonistin, mochte ich zu Beginn noch sehr gerne, doch dann wurde sie immer naiver und für meinen Geschmack viel zu gutmütig. Melvin den Antagonistin hingegen fand ich absolut genial. Er ist genau passend böse und abgedreht. Ihn fand ich absolut genial.

Die Spannung in der Geschichte ist definitiv da, auch wenn ich das ein oder andere Mal den Kopf schütteln musste.  Ich hätte es gerne in einem Stück gelesen, aber durch dieses abgedrehte musste ich Pausen machen.

Das Buch ist wieder brutal und auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Fans des Horrors kommen aber auf ihre Kosten.

Fazit:

“Das Grab” ist ein sehr abgedrehter Richard Laymon, der mir an vielen Stellen zu merkwürdig war, sodass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Dennoch hat er es geschafft mich zu fesseln, was vor allem an dem genialen Antagonisten lag. Laymon Fans wird dieses Buch auf jeden Fall Spaß bereiten.

1 thought on “Rezension: Richard Laymon – Das Grab”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.