Rezension: Richard Laymon – Das Auge

Richard Laymon – Das Auge

Verlag: Heyne Hardcore
Seitenzahl: 352
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3453677036
Preis:
9,99€
Bestellen
könnt ihr es hier

Der Autor:

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Inhalt:

Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen … grausame Dinge … Menschen, die sterben … Blut … Sie glaubt an ihre Visionen … Sie glaubt, dass diese Bilder reale Begenbenheiten zeigen…Morde…Vielleicht hat sie recht … vielleicht ist sie einfach nur wahnsinnig …Wer weiß?

Meine Meinung:

Richard Laymon ist ein Autor der mich schon häufig begeistern konnte, mich aber auch schon das ein oder andere Mal enttäuscht hat. Ich war unglaublich gespannt, wie es hier sein wird und was mich erwartet.

Zu Beginn des Buches war ich mega begeistert. Das Buch startet direkt mit einer Vision und fing somit sofort spannend an. Ich war sehr euphorisch und habe mich sehr auf das gefreut, was auf den nächsten Seiten noch passiert.

Doch was da kam, konnte mich nicht mehr so begeistern. Die Geschichte ging in eine Richtung, die ich nicht wirklich mochte. Ich fand die Grundidee mit den Vision super und hatte viel Potential, aber dies wurde nicht genutzt. Der Fokus lag nicht mehr auf den Visionen, sondern auf anderen Dingen.

Damit ging viel verloren, was ich sehr schade fand, denn die Spannung vom Anfang war längst nicht mehr so da, wie es mir gewünscht hatte.

Die Charaktere sind sehr schwierig. Zwischenzeitig haben mich alle genervt, ich konnte mich mit keinem wirklichen anfreunden. Erst gegen Ende wurde es besser, ich konnte sie besser nachvollziehen und mich besser in sie hineinversetzen.

Der Schreibstil ist der typische Richard Laymon Stil. Er schreibt einzigartig und nicht für jeden etwas. Ich mag ihn aber super gerne.

Fazit:

“Das Auge” von Richard Laymon hätte ein klasse Buch von Laymon werden können, allerdings wurde viel Potential verschenkt, sodass es nicht sein bestes Buch ist. Fans von Laymon werden aber durchaus Spaß an dem Buch haben.


5 thoughts on “Rezension: Richard Laymon – Das Auge”

  1. Hallo Lena,
    ich liebe Richard Laymon und habe noch ein paar ungelesene in seinem Regal stehen.
    “Das Auge” kenn ich noch nicht, steht aber auch nach deiner Rezension erstmal ganz weit hinten auf meiner Laymon Leseliste (ich besitze es auch noch nicht).
    Welches ist denn bisher dein liebster Laymon gewesen?
    Liebe Grüße,
    Kathrin

    1. Hey,

      Das Auge ist ja auch noch nicht so lange draußen.

      Ich fand der Keller richtig gut oder auch das Haus. Das Spiel hatte auch was 🙂

      LG Lena

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.