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Rezension: Rebecca Gablé – Der Palast der Meere

Hallo alle zusammen!

Rebecca Gablé – Der Palast der Meere

Der Palast der Meere
 - Rebecca Gablé - Hardcover
(Quelle: Bastei Lübbe)

Autor: Rebecca Gablé
Titel: Der Palast der Meere
Verlag: Bastei Lübbe
Seitenanzahl: 957
ISBN: 978-3-431-03926-9
Preis: 26,00€
Bestellen könnt ihr es hier

Die Autorin:

Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik in Düsseldorf. Sie wirkte an einem Projekt zur Erforschung anglonormannischer Manuskripte mit. Diese Forschungsergebnisse flossen in ihre weitere literarische Arbeit mit ein. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin. Ihr erster Roman “Jagdfieber” wurde 1996 für den Glauser-Krimipreis nominiert. Wenn sie nicht gerade an einem Roman schreibt, reist sie gern und viel, vor allem in die USA und nach England, oft auch zu Recherchezwecken. Außerdem gehört sie dem Autorenkreis historischer Romane “Quo Vadis” an. Neben der Literatur gilt ihr Interesse der (mittelalterlichen) Geschichte, dem Theater und vor allem der Musik, in fast jeder Erscheinungsform. Rebecca Gablé spielt Klavier, Gitarre, Cello und singt seit vielen Jahren in einer Rockband. Mit ihrem Mann lebt sie unweit von Mönchengladbach auf dem Land.

Die Reihe:
1. Das Lächeln der Fortuna
2. Die Hüter der Rose
3. Das Spiel der Könige
4. Der dunkle Thron
5. Der Palast der Meere.

Inhalt: 
London 1560: Als Spionin der Krone fällt Eleanor of Waringham im Konflikt zwischen der protestantischen Königin Elizabeth I. und der katholischen Schottin Mary Stewart eine gefährliche Aufgabe zu. Ihre Nähe zur Königin schafft Neider, und als Eleanor sich in den geheimnisvollen König der Diebe verliebt, macht sie sich angreifbar. Unterdessen schleicht sich ihr fünfzehnjähriger Bruder Isaac in Plymouth als blinder Passagier auf ein Schiff. Nach seiner Entdeckung wird er als Sklave an spanische Pflanzer auf der Insel Teneriffa verkauft. Erst nach zwei Jahren kommt Isaac wieder frei – unter der Bedingung, dass er in den Dienst des Freibeuters John Hawkins tritt. Zu spät merkt Isaac, dass Hawkins sich als Sklavenhändler betätigt – und dass sein Weg noch lange nicht zurück nach England führt …

(Quelle: Bastei Lübbe)



Meine Meinung:
Ich habe das Buch bei der Lesejury von Bastei Lübbe gewonnen und habe das Buch in den letzten 4 Wochen in einer Leserunde gelesen, was wieder wirklich Spaß gemacht hat. 

Dieses Buch ist der fünfte Teil der Warringham Saga von der Autorin, allerdings muss man nicht die ersten vier Teile gelesen haben, um diesen können, natürlich macht es dann mehr Spaß und da alle Bücher toll sind, macht es natürlich Sinn die anderen Bücher auch zu lesen. Falls euch aber nur dieses Buch interessiert, könnt ihr mit gutem Gewissen auch hier zu greifen. 
Ich war von Anfang an in der Geschichte drin und sofort begeistert. Rebecca Gablé hat einen unheimlich tollen Schreibstil. Sie bringt Fiktion und reale Geschichte unheimlich gut zusammen. Denn hier ist es so, dass ein groß Teil der Charaktere nur erfunden sind, aber sie stehen in Verbindung mit vielen realen Personen. 
Auf diese Art und Weise erfährt man auf leichte Art sehr viel über den historischen Hintergrund. Es spielt zwischen 1560 und 1588. 
Genau in diesem Zeitraum begleitet man auch die Charaktere
Die beiden Hauptprotagonisten sind Eleonor und Isaac. Isaac mochte ich von Anfang an unheimlich gerne, obwohl er manchmal sehr merkwürdige Ansichten hatte und Verhaltensweisen hatte, die ich eigentlich nicht mag. Trotzdem mochte ich ihn sehr gerne. Im Laufe der Geschichte widerfahren ihm unschöne Dinge, dennoch habe ich gehofft, dass er uns bis zum Ende der Geschichte erhalten bleibt,
Im Gegensatz zu Isaac mochte ich Eleonor nicht von Anfang an. Mit ihr musste ich erst warm werden. Sie hat wirklich eine tolle Entwicklung in dem Buch durch gemacht, der Vorteil wenn das Buch über einen so großen Zeitraum spielt. 
In dem Buch gibt es sehr viele Charaktere, damit man aber nicht den Überblick verliert, gibt es zu Anfang des Buches eine Übersicht mit allen Charakteren. Dort ist auch vermerkt, ob es die Charaktere wirklich gab. 
Obwohl es ein historischer Roman ist, habe ich das Buch wirklich schnell  gelesen und musste mich bremsen es nicht zu schnell zu lesen. Denn es ist wirklich spannend und gerade die Stellen mit Isaac haben mit total in ihren Ban gezogen. Die Geschichte hat eine Menge Wendungen und ist alles andere als langweilig.

Fazit:
“Der Palast der Meere” hat mir unheimlich gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll und auch wie sie wieder Wahrheit und Fiktion verbindet. Man lernt ganz nebenbei eine Menge über Geschichte. Ich kann euch die Bücher nur wärmstens empfehlen.

2 thoughts on “Rezension: Rebecca Gablé – Der Palast der Meere”

  1. Ohhhh, ich freu mich schon sooo auf das Buch!!! *.*
    Aber der Preis ist schon ganz schön happig ^^ Da werd ich leider noch ein bisschen warten müssen …
    Deine Bewertung wundert mich kein bisschen, die Bücher von ihr sind einfach alle großartig! ♥

    Liebste Grüße, Aleshanee

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