Rezension: Pierce Brown – Red Rising

Pierce Brown – Red Rising
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 576
Format: Broschiert
ISBN: 978-3453534414
Preis: 12,99€
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Der Autor:
Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Seine Red-Rising-Trilogie wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.

Die Reihe:
1. Red Rising
2. Red Rising – Im Haus der Feinde
3. Red Rising – Tag der Entscheidung

Inhalt:

Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen …

Meine Meinung:  

Die Meinungen, die ich zu dem Buch gehört habe, waren mehr als positiv. Alle waren restlos begeistert von dem Buch, sodass ich auch neugierig wurde und es einfach lesen musste. Ich habe mich unglaublich auf das Buch gefreut und war gespannt, wie es mir wohl gefallen wird.

Was sofort auffällt, wenn man das Buch anfängt zu lesen ist der Schreibstil. Denn dieser sehr besonders, man muss sich erst einmal an ihn gewöhnen. Er schreibt sehr nüchtern und kalt.

Was das Tempo in dem Buch an geht bin ich sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite ging mir einiges viel zu schnell. Auf 50 Seiten ist so viel passiert, wie in anderen Büchern auf 200. Ich mag es zwar, wenn eine Geschichte schnell vorangeht, aber das war mir doch zu schnell. Ich hatte das Gefühl, dass Pierce Brown die Geschichte schnellmöglich abarbeiten wollte, so blieben manche Dinge auf der Strecke.
Auf der anderen Seite gab es aber auch Passagen die sich unglaublich gezogen haben. Es gab wirklich langatmige Stellen, bei denen ich nicht wusste, wieso er entweder so rasant oder so langatmig schreibt.

Die Idee, die Pierce Brown hatte, ist klasse. Ich bin kein großer Sci-Fi-Fan, aber wie er das Ganze hier umgesetzt hat ist großartig. Er hat sich etwas ganz neues gedacht, das zu Beginn etwas verwirrend war, aber dann großartig. Leider geht es dann zu sehr in die Richtung Dystopie nach Schema F, aber trotzdem hat er daraus etwas eigenes gemacht.

Darrow der Protagonist der Geschichte war mir zu Beginn zu fremd. Durch den nüchternen Schreibstil konnte ich mich nicht wirklich mit ihm anfreunden. Doch mit der Zeit wurde es besser und ich mochte ihn immer mehr. Es war eine erfrischende Abwechslung, dass man endlich mal wieder einen männlichen Protagonist hat. Denn diese sind einfach anders gestrickt als die weiblichen.

Fazit:

“Red Rising” lässt mich sehr zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite fand ich die Geschichte unglaublich rasant, auf der anderen aber auch sehr langatmig. Der Schreibstil von Pierce Brown ist einzigartig und ich musste mich erst einmal an ihn gewöhnen. Für mich ist Red Rising ein durchschnittliches Buch. Ich bin gespannt, ob sich das mit den anderen beiden Teilen noch ändert.

 

 

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2 Kommentare zu Rezension: Pierce Brown – Red Rising

  1. Mageia sagt:

    Ich habe mir eine Leseprobe von Red Rising angesehen. Schon am Anfang wird alles klar und deutlich gesagt!

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