Rezension: Peter Lancester – Dämonentränen – Die Chroniken der Anderwelten 3

Peter Lancester – Dämonentränen – Die Chroniken der Anderwelten 3

Verlag: Eldur Verlag
Seitenzahl: 385
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3937419053
Preis: 9,95€
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Der Autor:
Peter Lancesters Sprachstil ist knapp und trocken, was seinen Geschichten bisweilen eine subtile Humorkomponente verleiht. Dennoch kommen große Emotionen nicht zu kurz – was man wohl am eindrucksvollsten am Buch “Dämonentränen” sehen kann: Es hat tatsächlich so manchen erwachsenen Mann zum Weinen gebracht.
Sein Hauptwerk besteht aus zahlreichen, unterschiedlich langen Horrorgeschichten, welche oft von Blut triefen und doch das eigentliche Grauen aus der Vorstellung des Lesers beziehen.
Aber auch im Fantasybereich ist er recht aktiv, wobei auch dort das Düstere und Blutige vorherrscht.
Inhalt:
Das rothaarige Mädchen von Zimmer 437, das alle nur Mona nennen, ist stumm und hochgradig gefährlich. Die offizielle Diagnose lautet “Schwachsinn”. Doch warum ist sie in den letzten zwanzig Jahren keinen Tag älter geworden? Ein skrupelloser Wissenschaftler ist überzeugt davon, daß ihr Blut das Geheimnis zur Heilung aller Krankheiten und des ewigen Lebens enthält. Er kauft Mona der Psychiatrie ab, um sie zu seinem Versuchskaninchen zu machen.

Frank, ein religiöser Pfleger, der sie für einen gefallenen Engel hält, bringt ihr das Sprechen bei und verliebt sich in sie. Unterdessen beginnt Mona sich allmählich daran zu erinnern, wer sie wirklich ist und woher sie kommt.

Eines Tages verhilft Frank ihr zur Flucht aus dem Labor. Doch der Traum vom gemeinsamen Leben in Freiheit endet in einer blutigen Tragödie.

Meine Meinung:

Mir wurde dieses Buch empfohlen und ich war sehr neugierig darauf. Es ist zwar der dritte Teil der Chroniken, allerdings muss man die Vorgänger nicht kennen, was bei mir auch nicht der Fall war.

Das Buch steht beim Verlag unter der Kategorie Fantasy, hat aber definitiv auch Horrorelemente, was das Cover auch schon vermuten lässt.

Das Buch dreht sich hauptsächlich um Mona, die eine typische Antiheldin ist. Sie dürfte einem eigentlich unsympathisch sein, aber der Autor schafft es irgendwie, dass man sie trotzdem mag, obwohl man genau weiß, dass man das lieber nicht tun sollte. Was genau hinter Mona steckt, möchte ich hier nicht weiter ausführen, um nicht zu spoilern.

Der Schreibstil von Peter Lancester war sehr angenehm zu lesen. Nach einer kurzen Eingewöhnung konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen.

Das Buch ist voller Spannung und Action. Es passiert eine Menge und so wird es alles andere als langweilig. Die Ereignisse überschlugen sich an manchen Stellen und an manchen Stellen, gab es kleine Atempausen.

Das Buch hat viele fantastische Horrorelemente, sodass das Buch die Fans der beiden Genres anspricht. Die Horrorelemente sind zwar nicht ohne, überschreiten aber für mich keine Grenzen.

Fazit:

“Dämonentränen” ist ein fantastischer Horrorroman, der durch viel Spannung und Action überzeugt. Die Geschichte macht Spaß zu lesen und ich werde mir wohl nun auch die Vorgänger näher anschauen.

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