Rezension: Patrick Senécal – Das Grab in mir

Patrick Senécal – Das Grab in mir


Verlag: Festa – Horror &  Thriller
Seitenzahl: 256
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3865525000
Preis:
13,95€
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Der Autor:

Patrick Senécal: »Mich fasziniert die dunkle Seite der Menschen, das Finstere, das in uns allen lauert.« Patrick Senécal ist einer der erfolgreichsten französischsprachigen Horror- und Thrillerautoren. Man nennt ihn den »frankokanadischen Stephen King«. Er wurde 1967 in Drummondville, Kanada, geboren. Nach dem Literaturstudium lehrte er einige Jahre Literatur, Film und Theater. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Roman 5150, rue des Ormes, der 2009 unter der Regie von Eric Tessier verfilmt wurde. Im Frühjahr 1997 wurde erstmals eines seiner Theaterstücke aufgeführt. Bis heute sind etwa zehn Thriller von Patrick Senécal erschienen, die in seiner Heimat längst eine Millionenauflage überschritten haben. Erst jetzt werden seine intensiven Thriller in andere Sprachen übersetzt. Mehrere Romane wurden erfolgreich verfilmt, etwa Sieben Tage der Rache (Les Sept Jours du talion, 2002) als 7 Days, ein US-Remake ist in Vorbereitung.

Inhalt:

Étienne, 28 Jahre, Dozent für Literatur, mit einer manischen Besessenheit für blutrünstige Horrorgeschichten, nimmt eines Abends den Anhalter Alex mit. Die beiden verstehen sich gut, doch irgendetwas an Alex ist seltsam.
Und dann greift das reale Entsetzen nach Étienne: Beim Zwischenstopp in einer Werkstatt ereignet sich ein brutaler Mord.
Als weitere Morde geschehen, wird es immer unheimlicher, denn alle Toten hatten irgendeine Verbindung zu Étienne. Könnte Alex der Mörder sein? Und kann es sein, dass die beiden sich aus der Kindheit kennen?

Meine Meinung:

Von dem Autor habe ich bisher noch nichts gelesen, aber über seine Werke schon viel gutes gehört. “Das Grab in mir” hat mich am meisten angesprochen und ich war wie immer unglaublich gespannt darauf, was mich erwarten wird.

Das Buch startet damit, dass man Étienne kennen lernt. Er ist Dozent für Literatur und beschäftigt sich nun mit Horrorliteratur, obwohl das bisher nicht sein Fall war. Ich fand diesen Aspekt schon echt cool, weil man sich da als Horrorleser gut wieder findet. Als Étienne dann auf den Anhalter trifft, kommt die Geschichte in Fahrt.

Die Geschichte startet sehr ruhig und nimmt dann langsam mehr Tempo auf, bis es am Ende zum großen Showdown kommt. Patrick Senécal kommt ohne viel Blut und Gewalt aus, sondern hier geht es eher um die Psyche und die Angst eines Menschen.

Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Der Autor hat vor allem Étienne unglaublich gut und authentisch dargestellt. Seine Entwicklung und Wandlung fand ich sehr spannend mit an zusehen, auch wenn ich häufig nicht verstanden habe. Dennoch hatte ich hier keinerlei Probleme damit.

Der Schreibstil des Autors lies sich sehr gut lesen. Er schreibt sehr flüssig und fesselnd. Außerdem sind die Kapitel sehr kurz gehalten, sodass man förmlich durch die Geschichte fliegt.

Patrick Senécal hatte hier keine neue einzigartige Idee, aber das was er daraus gemacht, fand ich ziemlich gut umgesetzt.

Fazit:

“Das Grab in mir” von Patrick Senécal kommt ohne Blut und Gewalt aus, sondern spielt mit der Psyche des Protagonisten und des Lesers. Ein spannendes Buch mit einer tollen Atmosphäre!

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