Rezension: Patricia Bracewell – Die Normannin

Patricia Bracewell – Die Normannin


Verlag: Rowohlt
Seitenanzahl: 648
Format: Taschenbuch
ISBN: 978-3499269448
Preis: 14,99€
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Die Reihe:
1. Die Normannin
2. Die Königin

Inhalt:
Im Jahre des Herrn 1001 beginnt für die junge Emma ein neues Leben. Ihr Bruder, Herzog der Normandie, gibt sie dem englischen Herrscher zur Frau. Es geht um Macht und Politik, um Emma geht es nicht. Und König Æethelred scheint auch alles andere als in Liebe zu seinem neuen Weib entbrannt. Emma wird schnell bewusst, dass sie nicht nur Königin ist, sondern mehr noch eine Gefangene, Geisel in einem bösen Spiel. Doch so zart die junge Frau wirkt, so unbeugsam kämpft sie um ihren Weg zur Macht und für ihren Sohn.
Doch dann befällt Unglück das Land: Sven Gabelbart, König der Dänen, überzieht mit seinen Wikingerhorden die englischen Reiche mit Brand, Raub und Mord. Und wieder ist Emmas Schicksal offen …

Meine Meinung:
Ich habe noch keinen historischen Roman gelesen, bei dem die Geschichte soweit zurück liegt. Aufgrund dessen kenne ich auch die Zeit nicht wirklich und war daher umso gespannter, was mich wohl erwartet.

Zu Beginn des Buches hat man eine Karte und ein Glossar zur besseren Übersicht. Beides habe ich während des lesens häufig genutzt, um einfach nochmal schnell nachzuschauen, wer wer war.

Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Die Autorin hat einen leichten, sehr angenehmen Stil, der sich flüssig lesen lässt. Lediglich zu Beginn des Buches hatte ich kleine Probleme, da es viele Namen gab und die sehr ungewöhnlich waren. Aber mit der Zeit kam man immer besser in die Geschichte und gewöhnte sich an die Namen, zur Hilfe gab es ja noch das Glossar.
Die Charaktere in der Geschichte haben mir gut gefallen. Sie sind alle gut ausgearbeitet und vermitteln die passende Sympathie bzw. Antipathie. Besonders gefallen hat mir natürlich Emma. Sie ist eine starke Protagonistin, die es alles andere als einfach hat. In der Geschichte macht sie eine unheimliche Entwicklung durch und ich war erstaunt, wie sie mit der ganzen Sache umgeht.
Die Spannung in der Geschichte hat mir gut gefallen. Es gab zwischendurch leider ein paar Stellen, die sich etwas gezogen haben und die sehr gewollt wirkten. Dennoch war
das Buch zum größten Teil fesselnd und hat mir gut gefallen.

Der geschichtliche Teil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat mir die Zeit näher gebracht und ich konnte eine Menge lernen. Im Nachwort erklärt sie, was Fiktion ist und
was Real ist.

Fazit:
“Die Normannin” von Patricia Bracewell hat mir gut gefallen. Die Geschichte lässt sich super zu lesen auf Grund des einfachen Schreibstils und die Spannung ist die meiste Zeit konstant hoch, es gab lediglich kurze langatmige Stellen. Insgesamt ist das Buch aber auf jeden Fall eine Empfehlung für alle, die historische Romane mögen und diese Zeit kennen lernen wollen.

Meine Rezensionen erscheinen auch bei AmazonWasliestduLovelybooksGoodreads und Buecher.de

 

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