Rezension: Nina MacKay – Plötzlich Banshee

Nina MacKay – Plötzlich Banshee


Verlag: ivi
Seitenzahl: 400
Format: Broschur
Preis: 15,00€
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Die Autorin:
Nina MacKay, geboren irgendwann in den ausgeflippten 80er Jahren, arbeitet als Marketing Managerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Charakteren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.

Inhalt:
Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?

Meine Meinung:

Über dieses Buch und über die Autorin habe ich schon so unglaublich viel gutes gehört, sodass ich sehr gespannt auf das Buch war und ich mich sehr darauf gefreut habe.

Das Cover trifft nicht meinen Geschmack, aber es passt sehr gut zum Inhalt und ist daher gut getroffen.

Ich habe das Buch angefangen zu lesen und musste leider schnell feststellen, dass das Buch wohl keine gute Bewertung bekommen wird.

Dies liegt zum einen an dem Schreibstil. Nina MacKay schreibt zwar sehr flüssig gut, aber auch sehr humorvoll. Humor ist ja so eine Sache, für die einen trifft der Humor zu, für andere nicht. Der Humor hier ist leider kein Humor nach meinem Geschmack. Für mich wirkte es viel zu übertrieben und zu gewollt lustig. Dies hat leider dafür gesorgt, dass ich eher genervt davon war.

Außerdem mochte ich die Protagonistin Alana ab der ersten Seite überhaupt nicht. Ich fand sie unglaublich unsympathisch. Sie war unhöflich, ein riesen Dickkopf und hat in vielen Situationen viel zu überreagiert. Im Laufe der Geschichte hat sie sich ein bisschen gebessert, aber leider nicht so, dass ich sie am Ende zu mindestens ein bisschen sympathisch fand.

Die Idee hinter der Geschichte finde ich hingegen großartig. Ich bin ein großer Fan von Mythologien. Diese Idee hat unglaublich viel Potential.

Fazit:
Auf “Plötzlich Banshee” habe ich mich unglaublich gefreut, auf Grund der vielen positiven Stimmen. Leider wurde ich am Ende aber sehr enttäuscht. Ich kam mit dem Humor in dem Buch nicht zurecht und auch nicht mit der Protagonistin. Lediglich die Idee der Geschichte war super. Aber leider reicht es nur für 2 Sterne.

 

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