Rezension: Neal Shusterman – Vollendet

 Neal Shusterman – Vollendet

 

 
Autor: Neal Shusterman
Titel: Vollendet
Verlag: Fischer Sauerländer
Seitenanzahl: 432
Format: Gebunden
ISBN: 978-3737361668
Preis: 16,99€
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Autor:
Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, schrieb seine ersten Geschichten bereits zu Schulzeiten. Er studierte in Kaliforniern Psychologie und Theaterwissenschaften, mittlerweile widmet er sich ganz dem Schreiben von Jugendbüchern und Drehbüchern für Fernsehserien und Spielfilme.
Die Reihe:
1. Vollendet
2. Vollendet – Der Aufstand
Inhalt:
Jeder hat das Recht zu leben – bis zu seinem 13. Geburtstag …
Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Flucht. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren „umwandeln“ lassen können. Die Umwandlung ist schmerzfrei. Jeder Teil des Körpers lebt als Organspende in einem anderen Organismus weiter. Aber … wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem … lebst du dann, oder bist du tot?
Cover:
Ich finde, dass dieses Cover irgendwie gar nichts aussagt. Wenn man es sieht hat man irgendwie sogar keine Vorstellungen und kann gar nicht einordnen, was für ein Buch es ist. Daher finde ich es doch ziemlich langweilig.
Meine Meinung:
Ich habe lange keine Dystopie mehr gelesen, die mich von der Thematik her so schockiert hat wie “Vollendet”. Das Eltern ihre Kinder einfach so weggeben, damit sie umgewandelt werden, fand ich schon ziemlich grausam. Aber auch diese Idee von der Umwandlung. In dem Buch gibt es ein Zitat, das lautet “Wenn sich mehr Menschen zur Organspende bereit erklärt hätten, dann hätte es die Umwandlung nie gegeben.”
Dieser Satz zeigt noch einmal deutlich den Hintergrund dieser Dystopie, also wie Neal Shusterman auf diese Idee gekommen ist. Das fand ich wirklich toll, denn ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass es so vielleicht wirklich irgendwann mal sein kann und das es nicht völlig ausgeschlossen ist.
Die Charaktere in dem Buch sind zwar nicht tiefgründig, trotzdem sind sie mir ans Herz gewachsen. Besonders toll fand ich Lev. Denn er hat wirklich eine riesen Entwicklung in dem Buch mitgemacht. Ich bin gespannt, ob das in dem nächsten Teil so weiter geht.
An den Schreibstil von Shusterman musste ich mich anfangs erst gewöhnen. Die Kapitel sind immer aus unterschiedlichen Sichten erzählt und das nicht nur von den verschiedenen Hauptcharakteren, sondern auch von Nebencharakteren, wie z.B. einer Lehrerin. Ich musste mich daran erst gewöhnen, da die Kapitel recht kurz waren.
Alles in allem hat mir das Buch gefallen. Trotzdem hätte ich mir teilweise etwas mehr Spannung gewünscht.
Da es bei diesem Buch noch Luft nach oben gibt, bekommt “Vollendet” von Neal Shusterman gute: 

 

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