Rezension: Nate Southard/ Wrath James White – Eine Nacht in der Hölle/ Sein Schmerz

Nate Southard/ Wrath James White – Eine Nacht in der Hölle/ Sein Schmerz

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Verlag: Festa Verlag/ Festa Extrem
Seitenanzahl: 96 und 128
Format: Taschenbuch
ISBN:
Preis: 12,80€
Bestellen könnt ihr es hier

Das Buch ist erst ab 18 Jahren!

Die Autoren:
Nate Southard lebt in Austin, Texas. Seine Kurzgeschichten erregten schnell Aufmerksamkeit und seit der Veröffentlichung seines ersten Romans Red Sky (2011) wird er von Thriller- und Horrorfans geradezu verehrt. Nate ist bekannt dafür, unablässig an seinen Texten zu feilen, bis auch der letzte Satz perfekt ist. Viele Leser vergleichen seinen harten, schnörkellosen Stil mit den Filmen von Quentin Tarantino. Seine Website findet man hier.
Wrath James White ist ein ehemaliger Kickboxer (World Class Heavyweight) und Trainer für unterschiedliche Kampftechniken. Er lebt mit seiner Frau in Austin, Texas. Wrath hat drei Kinder: Isis, Nala und Sultan.
Wrath (Zorn) schrieb mehrere Romane, die zu den brutalsten und erschütterndsten zählen, die jemals in Amerika erschienen. Zusammen mit dem »Meister des Extreme Horror« Edward Lee schrieb er Der Teratologe.

Inhalt:

Eine Nacht in der Hölle:
Dillon ist ein beliebter Footballspieler auf der High School. Zumindest war er es bis zu dieser Nacht … Denn nun sitzt er geknebelt und an einen Stuhl gefesselt in der Dunkelheit.
Seine Kollegen haben ihn sich geschnappt. Sie können es nicht fassen, dass sie eine »Schwuchtel« im Team haben. Diese Schande wollen sie tilgen. Deshalb haben sie auch Randy entführt, Dillons Geliebten.
Was mit Demütigungen beginnt, endet in einer blutigen Nacht in der Hölle …

Sein Schmerz:Das Leben ist ein einziger Schmerz … zumindest für Jason.
Jason wurde mit einer seltenen Erkrankung des zentralen Nervensystems geboren. Jede Empfindung bringt Schmerz. Jede Berührung, jedes Geräusch, jeder Geruch – sogar jeder Atemzug verursacht qualvolles Leiden. Vollgepumpt mit Betäubungsmitteln vegetiert Jason viele Jahre in einem Raum mit gepolsterten Wänden vor sich hin. Schmerz ist alles, was er von der Welt kennt.
Bis der Yogi Arjunda eintrifft. Er behauptet, Jason helfen zu können. Und tatsächlich verändert sich Jason durch die Behandlung – denn nun will er seinen Schmerz teilen …

Meine Meinung:

Dieser Extremband ist ein Doppelband und enthält die Geschichten Sein Schmerz und Eine Nacht der Hölle. Zu beiden Bänden möchte ich euch nun meine Meinung erzählen.

Eine Nacht in der Hölle:
Ich hatte vor dem lesen überhaupt keine Ahnung, was mich erwarten wird, da es keinen Klappentext gibt. Was ich vorher gehört hatte war, dass viele nicht so begeistert von der Geschichte waren. Darum war ich umso gespannter, wieso mir gefallen wird.

Die Geschichte startet mitten im Geschehen. Dillon und sein Geliebter Randy wurden von ehemaligen Freunden entführt, die auf Rache aus ist. Der Anfang macht sofort neugierig auf die folgenden Geschehnissen und ich war sofort in der Geschichte gefangen.

Leider konnte die Geschichte mich aber nicht berühren oder schocken. Dies lag zum einen daran, dass sie für mich zu vorhersehbar war und zum anderen daran, dass ich mit den Charakteren nicht warm geworden bin. Dafür waren 96 Seiten wahrscheinlich einfach zu kurz.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und insgesamt würde ich sagen, dass es eine nette Geschichte für zwischendurch ist, aber auch nicht mehr.
3/5 Sternen

Sein Schmerz:

Ich habe mich unglaublich auf die Geschichte von White gefreut und war neugierig, was er hier wohl wieder geschaffen hat.

Das Buch startet sehr ruhig. Man lernt Jason und seine Familie erst einmal kennen. Jason hat eine seltene Nervenkrankheit, die dafür sorgt, dass jede Wahrnehmung für ihn Schmerz bedeutet. Ein Mönch soll dies versuchen zu verbessern, doch das geht nach hinten los.

Zu Beginn der Geschichte dachte ich, dass es ein eher ruhiger und harmloser Extrem Band ist, doch dann nimmt die Geschichte eine Wendung und das Buch wird sehr blutig und brutal.

Mich konnte das Buch wirklich berühren, da ich die Geschichte auch nicht komplett unrealistisch fand. Ich habe sehr mit den Eltern mit gelitten und konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen.
4/5 Sternen

Fazit:

Eine Nacht in der Hölle war für mich ein durchschnittliches Buch, es war zu vorhersehbar und konnte mich nicht schocken. Ein gute Geschichte für den Einstieg.
Sein Schmerz dagegen ist deutlich brutaler und konnte mich total berühren und mitreißen. Eine wirkliche gute Geschichte!

 

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