Rezension: Stephen King – Mr. Mercedes

Stephen King – Mr. Mercedes


Autor: Stephen King
Titel: Mr. Mercedes
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 592
Format: Gebunden
ISBN: 978-3453269415
Preis: 22,99€
Bestellen könnt ihr es hier

Der Autor:
Carrie“, „The Shining“, „Misery“ – es gibt wohl nur wenige Leser oder Kinogänger, die nicht zumindest eine dieser drei Horrorgeschichten von Stephen King kennen. Einen internationalen Bestseller nach dem anderen legt der 1947 in Maine geborene Autor vor. Und nicht wenige davon wurden auch erfolgreich verfilmt. So spektakulär die Geschichten sind, so bürgerlich klingt Kings Werdegang. Nach Schule, Universität und früher Heirat arbeitete er zunächst als Englischlehrer. Seiner Passion fürs Schreiben ging er abends und am Wochenende nach, bis ihm der Erfolg seiner ersten großen Geschichte, „Carrie“, erlaubte, ausschließlich als Schriftsteller zu leben. Der Rest ist Legende. King hat drei Kinder und bereits mehrere Enkelkinder und lebt mit seiner Frau Tabitha in Maine und Florida.

Die Reihe:
1. Mr. Mercedes
2. Finderlohn
3. Mind Control

Inhalt:
Eine wirtschaftlich geplagte Großstadt im Mittleren Westen der USA. In den frühen Morgenstunden haben sich auf dem Parkplatz vor der Stadthalle Hunderte verzweifelte Arbeitsuchende eingefunden. Jeder will der Erste sein, wenn die Jobbörse ihre Tore öffnet. Im Morgendunst blendet ein Autofahrer auf. Ohne Vorwarnung pflügt er mit einem gestohlenen Mercedes durch die wartende Menge, setzt zurück und nimmt erneut Anlauf. Es gibt viele Tote und Verletzte. Der Mörder entkommt. Noch Monate später quält den inzwischen pensionierten Detective Bill Hodges, dass er den Fall des Mercedes-Killers nicht aufklären konnte. Auf einmal bekommt er Post von jemand, der sich selbst der Tat bezichtigt und ein noch diabolischeres Verbrechen ankündigt. Hodges erwacht aus seiner Rentnerlethargie. Im Verein mit ein paar merkwürdigen Verbündeten setzt er alles daran, den geisteskranken Killer zu stoppen. Aber der ist seinen Verfolgern immer einen Schritt voraus.

Meine Meinung:

Da ich ein großer Stephen King Fan bin, muss ich natürlich auch seine aktuelle Bill-Hodge-Trilogie lesen und war sehr auf den ersten Teil gespannt. Ich hatte vorher schon gehört, dass das Buch mehr ein Thriller als ein Horrorbuch sein soll und ging daher auch eher mit geringeren Erwartungen an das Buch.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht und hat mir auch direkt super gefallen. Es geht los mit dem Mercedes angriff und ist dadurch schon sofort spannend und schockierend.

Diese Spannung bleibt das ganze Buch über konstant hoch. Obwohl man weiß, wer Mr. Mercedes ist, ist es unheimlich spannend Bill Hodge und seine Freunde zu begleiten. Es ist ein Katz und Maus Spiel und gerne hätte ich Bill angeschrien und ihm gesagt, was er tun muss.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Brady alias Mr. Mercedes und Bill Hodge geschrieben. Dadurch weiß man, was Brady vor hat, die Spannung geht dadurch aber keineswegs verloren.

Stephen King legt in seinen Büchern immer viel Wert auf seine Charaktere und das macht er auch hier. Brady ist der Bösewicht schlecht hin. An ihm ist einfach alles böse und trotzdem ist er der Mensch von nebenan, den man in seinem Umfeld auch haben könnte, z.B. als Nachbar und bei dem man erst viel zu spät merkt, wenn es vorbei ist. Bill ist ein pensionierter Polizist, der nichts so richtig mit sich anzufangen weiß, bis der Mercedes Killer Kontakt zu ihm aufnimmt. Er ist super sympathisch und clever. Er lässt sich nicht von seinem Weg abbringen und versucht den Problemen auf den Grund zu gehen. Dennoch ist er sehr menschlich und authentisch.

Fazit:
„Mr. Mercedes“ ist unglaublich spannender Thriller von Stephen King, der mich komplett überzeugen konnte. Die Charaktere sind grandios gestaltet und die Idee hinter der Geschichte ist ebenfalls klasse. Ein Buch das unheimlich viel Spaß macht zu lesen und für jeden King Fan ein Muss ist und für alle, die es werden möchten.

 

5

 

 

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