Rezension: Mats Standberg – Die Überfahrt

Mats Standberg – Die Überfahrt


Verlag: Fischer Tor
Seitenanzahl: 512
Format: Broschiert
ISBN: 978-3596036967
Preis: 14,99€
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Der Autor:
Mats Strandberg ist der Autor der weltweit erfolgreichen Engelsfors-Trilogie (›Zirkel‹ / ›Feuer‹ / ›Schlüssel‹), die in dreißig Sprachen übersetzt wurde. ›Die Überfahrt‹ wurde in Schweden zum Überraschungsbestseller und machte seinen Autor auf einen Schlag berühmt.

Inhalt:

Die Passagiere an Bord der schwedischen Ostsee-Fähre Baltic Charisma wollen vor allem eins: sich amüsieren, und zwar um jeden Preis. Ob sie mit der besten Freundin tanzen gehen oder Junggesellenabschiede feiern, ob sie nach der Liebe ihres Lebens suchen oder vor den Dämonen des Alltags fliehen – die Nacht ist lang, und der Alkohol fließt reichlich.
Fast bleiben dabei die beiden dunklen Gestalten unbemerkt, die sich übers Autodeck an Bord schleichen: eine Mutter und ihr Kind. Mit ihnen betritt ein uraltes Grauen das riesige Schiff, und es wird zur tödlichen Falle. Die Angst geht um auf der Baltic Charisma …

Hochkarätiger, suchterzeugender Thriller-Stoff aus Schweden für alle Fans von Justin Cronin, Sebastian Fitzek und Stephen King.

Meine Meinung:

Die Jugendbuchtrilogie von Mats Strandberg fand ich klasse und da er als schwedischer Stephen King bezeichnet wird, war für mich natürlich sofort klar, dass ich das Buch lesen muss.

Geschrieben ist das Buch in viele kurze Kapitel mit unterschiedlichen Sichten. Dadurch lässt es sich sehr schnell lesen und man fliegt förmlich durch die Geschichte. Ich hatte zu Beginn erst etwas Probleme mit den vielen Perspektivwechsel, aber umso mehr Seiten vergingen, umso besser wurde es.

Die Charaktere sind vielseitig und sehr unterschiedlich. Sie sind alle aus den unterschiedlichsten Gründen an Bord der Baltic Charisma. Ich hatte große Probleme mich mit ihnen anzufreunden, denn sie blieben sehr oberflächlich und haben keinen Tiefgang bekommen, was sehr schade war.

“Die Überfahrt” ist kein Roman, aber auch kein Thriller, sondern würde ich eher im Horrorgenre ansiedeln und das sollte man vorher wissen, denn Blut fließt hier eine ganze Menge. Ich habe bestimmt nichts gegen Blut, aber für mich wirkte es hier zu oft zu gewollt und wenn man nicht wusste, was man schreiben kann, dann fließt eben ein bisschen Blut.

Die Auflösung für den Horror auf dem Schiff fand ich überraschend und hätte ich so nicht erwartet.

Fazit:

“Die Überfahrt” ist für mich ein durchschnittlicher Horrorroman, der zwar unterhält, aber leider auch nicht mehr. Es fließt eine Menge Blut, was man abkönnen sollte. Horrorfans sollten sich die Geschichte aber auf jeden Fall näher anschauen.

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